NBS auf der EINSTIEG: Informationen und virtueller Rundgang für Studieninteressierte

Am kommenden Freitag und Samstag – den 23. und 24 Februar – steht Hamburg wieder ganz im Zeichen der Zukunft: Auf der Bildungsmesse EINSTIEG informieren rund 350 Hochschulen und Unternehmen über ihr Angebot für Schülerinnen und Schüler, die kurz vor ihrem Abschluss stehen und sich fragen, wie es für sie weitergehen soll. Auch dieses Jahr wieder mit dabei: Die Northern Business School – Hochschule für Management und Sicherheit, die an beiden Tagen an ihrem Stand informiert.

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Exzellenzstrategie: TU Dresden reicht sechs Vollanträge für Exzellenzcluster ein

Sechs Vollanträge auf Exzellenzcluster haben Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden (TUD) fristgerecht auf der Online-Plattform elan hochgeladen: einen Antrag in Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und fünf Anträge als alleinige Universität. Mindestens zwei Cluster müssen bewilligt werden, damit sich die TU Dresden am 10. Dezember 2018 erneut um den Titel „Exzellenzuniversität“ bewerben darf. Die Absichtserklärung der TU Dresden, sich um diesen Titel und die damit verbundene Förderung erneut zu bewerben, wurde am 21. Februar ebenfalls fristgerecht eingereicht.

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„Geschichten über Europa“ – Perspektiven internationaler Studierender der TH Wildau

Internationale Studierende der TH Wildau haben in der gerade erschienenen Publikation „European Narratives“ über ihr eigenes Leben geschrieben – jenseits von Ideologien – mit bemerkenswerten Wahrnehmungen und Einsichten in das aktuelle und historische Europa. Zusammen ergibt dies eine komplexe Betrachtung über den alten Kontinent, über gemeinsame Werte und Visionen.

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„Agrargelder umsteuern, Familienbetriebe stärken“ – Brunner und Hogan für neue Akzente in der EU-Agrarpolitik

München – In Brüssel werden heuer die Weichen für die künftige Agrarpolitik in Europa gestellt. Welche Erwartungen Bayern dabei hat, das hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner jetzt bei einem Treffen mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan in München deutlich gemacht. Der Minister sprach sich dafür aus, die europäische Agrarpolitik viel stärker auf bäuerliche Familienbetriebe und kleinteilige Strukturen auszurichten. „Wir brauchen eine spürbare Umverteilung der Agrarzahlungen hin zu kleineren und mittleren Betrieben“, sagte der Minister bei dem Gespräch. Eine finanzielle Besserstellung von Familienbetrieben sei zum einen eine Frage der Gerechtigkeit – schließlich wären entsprechende Zuschläge laut Brunner ein notwendiger Ausgleich für die im Vergleich zu Großbetrieben höheren Produktionskosten. Zum anderen sieht der Minister darin einen wertvollen Beitrag, um die Kulturlandschaften vielfältig und die ländlichen Räume vital zu halten. Von diesen öffentlichen Gütern profitiere die gesamte Gesellschaft. Um die Landwirtschaft für Hofnachfolger attraktiver zu machen, sind laut Brunner gezielte Starthilfen und Entlastungen für Junglandwirte notwendig. Beim Agrarkommissar kamen die Vorschläge gut an – auch Hogan denkt an eine Strukturkomponente in der künftigen Agrarförderung und eine Stärkung der Junglandwirte.

Einig waren sich Brunner und Hogan auch darin, dass bürokratische Vorgaben abgebaut und regionale Besonderheiten künftig stärker als bisher berücksichtigt werden müssen. „Die Regionen brauchen mehr Freiheit bei der Gestaltung und Umsetzung der Agrarprogramme“, so der Minister. Er begrüßte die Ankündigung des Agrarkommissars, die EU werde künftig nur mehr Ziele vorgeben und die Umsetzung den Mitgliedsstaaten überlassen. „Wir brauchen schleunigst praxisgerechtere Regelungen und Vorschriften“, so Brunner. Nur wenn die EU-Politik einfacher und verständlicher wird, steige auch wieder das Vertrauen in die europäischen Institutionen. Gerade die bäuerlichen Familienbetriebe seien oft übertriebenen Auflagen und Dokumentationspflichten ausgesetzt, die in keinem Verhältnis zum Aufwand stehen. Goldrichtig ist laut Brunner daher auch das Ziel Hogans, betriebliche Kontrollen künftig stärker am Risiko auszurichten. „Wer gut arbeitet, wird seltener kontrolliert, wer nachlässig ist, häufiger – das ist für jeden nachvollziehbar und entlastet gerade die bayerischen Bauern“, so der Minister.

Eine Absage erteilte Brunner dagegen allen Überlegungen, die Agrar-zahlungen innerhalb der EU anzugleichen. Schon die Pachtpreise für Ackerland seien nämlich in Europa derart unterschiedlich, dass eine Nivellierung höchst ungerecht wäre und zu extremen Wettbewerbsverzerrungen führen würde. „Was ein Bauer in Bayern jedes Jahr an Pacht zahlt, reicht in anderen Mitgliedsstaaten, um den Acker gleich zu kaufen“, so Brunner. Zudem seien auch die Produktions- und Lebenshaltungskosten in zahlreichen EU-Staaten um ein Vielfaches geringer. Das müsse auch für die Agrarzahlungen gelten. Mehr Engagement der EU-Kommission erwartet sich der Minister, wenn es darum geht, die zunehmende Volatilität der Märkte abzufedern. „Brüssel muss endlich passende Instrumente entwickeln, um die Marktmacht der Erzeuger zu stärken und in Krisenfällen Marktverwerfungen zu verhindern“, so Brunner. Er bestärkte Hogan, sich in der Kommission weiter mit allem Nachdruck gegen Kürzungen des EU-Agraretats einzusetzen. Die Landwirte in Europa seien zwingend auf ausreichende und passgenaue Finanzhilfen angewiesen, um die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel und die ständig wachsenden Anforderungen an eine umwelt- und tiergerechte Erzeugung bewältigen zu können. Die Landwirtschaft sei nicht nur ein unverzichtbarer Wachstumsmotor und Impulsgeber für die ländlichen Räume, sondern sichere auch den kulturellen Zusammenhalt der Menschen. Der Gemeinsamen Agrarpolitik komme deshalb für ganz Europa eine herausragende strategische Bedeutung zu, so Brunner. Das müsse sich auch künftig im EU-Agrarhaushalt widerspiegeln – trotz Brexit.

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244 000 Euro für die jagdliche Aus- und Fortbildung

München – Für den laufenden Betrieb der Landesjagdschulen in Bayern hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner heuer rund 244.000 Euro aus der Jagdabgabe bereitgestellt. Den symbolischen Scheck überreichte der Minister am Dienstag dem Präsidenten des Bayerischen Jagdverbands, Prof. Dr. Jürgen Vocke, bei einem Treffen in München. „Die Landesjagdschulen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine fundierte Aus- und Fortbildung der bayerischen Jägerinnen und Jäger“, sagte Brunner. Angesichts der vielfältigen Aufgaben der Jagd für Natur und Gesellschaft sei dies unerlässlich. Dem Minister zufolge vermitteln Experten und erfahrene Jäger an den drei bayerischen Schulstandorten in Amerdingen (Lkr. Donau-Ries), Feldkirchen (Lkr. München) und Wunsiedel wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten, etwa zum Umgang mit der Waffe oder zur Ausbildung von Jagdhunden. Zudem unterstützen sie die Prüflinge bei der Vorbereitung auf die Jäger- oder Falknerprüfung. Für die Landesjagdschulen hat das Forstministerium seit 2004 mehr als 3,8 Millionen Euro aus der Jagdabgabe bereitgestellt.

Die Jagdabgabe wird von den Unteren Jagdbehörden jährlich zusammen mit der Gebühr für den Jagdschein erhoben. Neben den Landesjagdschulen werden mit dem Geld auch Projekte im Bereich des Jagdwesens gefördert, etwa die Revier- und Biotopverbesserung, die Prävention von Wildunfällen, der Kauf von Radiocäsium-Messstationen für die Strahlenuntersuchung von erlegtem Wild oder die Brauchtumspflege. Insgesamt stellt der Freistaat dafür heuer mehr als 1,2 Millionen Euro aus der Jagdabgabe bereit.

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Besser essen in bayerischen Schulen und Kitas – Brunner startet neue Coaching-Runde

München – Um ihr Verpflegungsangebot zu verbessern, können sich Schulen und Kindertagesstätten in Bayern auch heuer wieder gebührenfrei von Ernährungsexperten beraten lassen. Ernährungsminister Helmut Brunner hat dazu jetzt das erfolgreiche Coaching-Projekt seines Hauses erneut verlängert. „Die anhaltend große Nachfrage und die vielen positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass wir mit unserem Angebot richtig liegen“, so Brunner. Interessierte Schulen und Kitas können sich ab sofort bis 13. April unter www.ernährung.bayern.de für die im Herbst startende neue Coaching-Runde bewerben. Hier finden sich auch Details zur Bewerbung und Erfahrungen bisheriger Projekte. Seit dem Start 2009 haben bayernweit 386 Schulen und 287 Kindertageseinrichtungen am Coaching teilgenommen.

Beim Coaching-Projekt begleiten und unterstützen Ernährungsexperten die ausgewählten Schulen und Einrichtungen während des ganzen Schul- beziehungsweise Kindergartenjahrs. Sie analysieren gemeinsam mit den Verantwortlichen das bestehende Verpflegungsangebot und suchen dann individuelle Lösungen für einen kind- und jugendgerechten Speiseplan. Dabei spielen dem Minister zufolge neben Qualitäts- und Budgetvorgaben auch Regionalität und Saisonalität eine gewichtige Rolle. „Ausgewogene und abwechslungsreiche Gerichte, frisch zubereitet aus regionalen und saisonalen Zutaten, müssen auch in der Mittagsverpflegung zur Selbstverständlichkeit werden“, so Brunner. Zudem soll in den Coachings auch die Esskultur und die Wertschätzung für Lebensmittel gefördert werden. Außerdem erhalten die Kitas und Schulen Informationen zur Speiseplanung nach den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sowie zur nachhaltigen Verpflegung. Das Coaching-Projekt wurde inzwischen auf die im Auftrag des Ministers im vergangenen Jahr von Ernährungsexperten und erfahrenen Praktikern erarbeiteten Leitlinien für die Kita- und Schulverpflegung ausgerichtet.

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Klimawandel: Brunner will Forschung stärken

München – Landwirtschaftsminister Helmut Brunner will die Land- und Forstwirtschaft im Freistaat möglichst schnell für den fortschreitenden Klimawandel rüsten. Dazu soll vor allem die Forschung verstärkt werden, wie Brunner am Montag bei einem Symposium in München ankündigte. „Unsere Bauern, Waldbesitzer, Gärtner und Winzer sind die Hauptbetroffenen des Klimawandels“, so Brunner. Nicht nur, weil die Zunahme von Witterungsextremen zu höheren Produktions- und Ertragsrisiken führe. Sondern auch, weil wegen der steigenden Temperaturen damit zu rechnen sei, dass sich neue Krankheiten und Schädlinge etablieren. Zudem wirke sich der Klimawandel höchst unterschiedlich auf die heute üblichen Frucht- und Baumarten aus. Umso wichtiger ist es laut Brunner, mit allem Nachdruck an Anpassungsstrategien zu arbeiten. „Wir müssen dafür sorgen, dass die Land- und Forstwirtschaft im Freistaat auch unter geänderten Klimabedingungen erfolgreich und wettbewerbsfähig bleibt“, so der Minister. Deshalb seien eine noch stärkere Vernetzung von Forschungseinrichtungen und ein rascher Transfer neuer Erkenntnisse in die Praxis nötig. Dafür soll laut Brunner im Agrarbereich künftig die neue Zweigstelle der Landesanstalt für Landwirtschaft im niederbayerischen Ruhstorf an der Rott sorgen.

Schwerpunkte sieht der Minister in den kommenden Jahren vor allem in den Bereichen Produktion, Wassermanagement, Wald und Risikovorsorge. Die Züchtung neuer Sorten – laut Brunner die Schlüsseltechnologie für die Erweiterung des Artenspektrums – soll ebenso vorangetrieben werden wie die Erforschung effektiver Bewässerungssysteme und der Umbau labiler Nadel- in klimatolerante Mischwälder. Zudem braucht es dem Minister zufolge neue Vorsorgekonzepte, denn ohne Versicherungsschutz könne es künftig teuer werden für die Landwirtschaft. Ständige staatliche Katastrophenhilfen seien der Gesellschaft nämlich auf Dauer nicht vermittelbar.

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Junge Bäume im Fokus – Brunner gibt Startschuss für landesweite Erhebung

Oberpframmern, Lkr. Ebersberg – In den kommenden Wochen untersuchen wieder Mitarbeiter der Forstverwaltung die Wälder in Bayern auf Verbiss-Spuren durch Rehe, Hirsche und Gämsen. Ausgerüstet mit Datenerfassungsgerät und Messlatte erheben sie an rund 22.000 Aufnahmepunkten den Zustand von Trieben und Knospen. Forstminister Helmut Brunner startete die alle drei Jahre stattfindende Aktion in einem Waldstück im Landkreis Ebersberg. Auf Basis der gesammelten Daten erstellen die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten dann wieder die „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“ – mit ihnen bewerten sie, ob in den landesweit rund 750 Hegegemeinschaften der Verbiss für den Wald tragbar ist oder nicht. Nach Aussage des Ministers sind die Gutachten eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der Abschussplanung, denn: „Grundeigentümer, Jagdpächter und Behörden können damit den Einfluss des Wildes auf den Wald einschätzen.“ Tragbare Wildbestände sind laut Brunner die Voraussetzung für stabile, klimatolerante Mischwälder.

Nach Aussage des Ministers ist das gesamte Verfahren auf größtmögliche Transparenz und enge Einbindung von Waldbesitzern und Jägern ausgerichtet. Brunner appellierte an die Beteiligten, die Förster bei den Erhebungen zu begleiten und offene Fragen vor Ort zu klären. Die Termine geben die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten rechtzeitig bekannt.

Das „Forstliche Gutachten“ wird seit 1986 erstellt, heuer zum zwölften Mal. Detailinformationen gibt es unter www.forst.bayern.de (Rubrik Jagd).

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Bayerisches Bio-Siegel: bekannt und beliebt

Nürnberg – Das erst vor gut zwei Jahren von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eingeführte Bayerische Bio-Siegel wird immer beliebter und bekannter. Wie Brunner auf der BIOFACH in Nürnberg sagte, nutzen inzwischen 130 Unternehmen im Freistaat das weißblaue Siegel, um ihren Kunden damit auf mehr als 1.000 Produkten die garantierte Herkunft der Waren aus Bayern zu signalisieren. Und auch die Verbraucher kennen und schätzen das Siegel zunehmend als wertvolle Orientierung: Einer aktuellen Umfrage der Technischen Universität München zufolge ist rund der Hälfte der Verbraucher in Bayern das Bio-Siegel bereits ein fester Begriff. „Dieses erfreuliche Interesse bei Herstellern, Verarbeitern und auch den Kunden ist für uns eine Bestätigung, dass wir damit den richtigen Weg beschritten haben“, sagte Brunner am Donnerstag bei der Überreichung der Urkunde an den 130. Zeichennutzer, den Betrieb Josef Schmidt aus Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth. Der Bioland-Hof nutzt das Siegel ab sofort für seinen „Grenzmühlner Glaslkouchn“.

Das eigene Bayerische Bio-Siegel war nach der Genehmigung durch die EU-Kommission im Dezember 2015 auf dem Markt eingeführt worden. Die Qualitätsvorgaben orientieren sich an den hohen Standards der Öko-Verbände und gehen damit deutlich über die gesetzlichen Vorgaben für Bio hinaus. Alle Teilnehmer sind in ein mehrstufiges Kontrollsystem eingebunden. Das Siegel ist wichtiger Bestandteil des Landesprogramms „BioRegio Bayern 2020“, das die Öko-Produktion im Freistaat voranbringen und damit die Abhängigkeit von Importen verringern soll. Mittlerweile bewirtschaften in Bayern 9.200 Betriebe mehr als 300.000 Hektar nach ökologischen Vorgaben. Weitere Informationen zum bayerischen Bio-Siegel und seinen Vorgaben sind im Internet unter www.biosiegel.bayern.de zu finden.

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HIS-HE-Workshop Bauherrenfunktion durch Hochschulen 2018

Die Entwicklung hin zu verstärkt eigenverantwortlich geführten Hochschulen führt viele Hochschulen zu der Überlegung, die Bauherrenfunktion für die von ihnen genutzten oder geplanten Immobilien zu übernehmen. Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) bietet interessierten Hochschulen am 25. Januar 2018 in Hannover einen Workshop Bauherrenfunktion an, bei dem die damit einhergehenden Aufgaben, Verantwortungen und Konsequenzen, die daraus erwachsen, diskutiert werden.

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