BW-Masterstudierende präsentieren umfangreiche Digitalisierungsstudie auf „großer Bühne“

In Zusammenarbeit mit der „Unternehmerfabrik Roth“ konnten aus einem hervorragenden Fragebogen-Rücklauf von 435 Unternehmen und aus der Durchführung von 14 Interviews mit sog. „Leuchtturm-Unternehmen“ sehr interessante Informationen gewonnen werden, die unmittelbar von der Wirtschaftsförderung des Landkreises verwendet werden können. Bei der Abschlusspräsentation im Sitzungssaal des Kreistags waren ca. 50 Personen anwesend, darunter der Landrat Herbert Eckstein, Vertreter der politischen Parteien, die Spitzen von IHK, Arbeitsagentur, Berufsschule und Geschäftsführer namhafter Firmen.

Den Studierenden wurde von Landrat Herbert Eckstein ein Zertifikat für die hervorragende Leistung überreicht. Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen, dass insbesondere die mittelständischen Unternehmen frühzeitig in die Lage versetzt werden, mit den Herausforderungen der Digitalisierung Schritt zu halten.

Weiterlesen

Interaktive Ausstellung für Kinder und Jugendliche mit dem AutonOHM-Team

Anlässlich der 5. Energiemesse element-e präsentiert das „AutonOHM-Team“ der TH Nürnberg im Rahmen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT)-Ausstellung „Junge Forscher“ am 17. Und 18. März 2018 im Energiepark Hirschaid aktuelle Entwicklungsprojekte aus der mobilen Robotik. Das Team um Prof. Dr. Stefan May stellt seinen Rettungsroboter vor, der die Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Japan gewann. Neben der TH Nürnberg führen auch zahlreiche Unternehmen, Bildungsinstitute sowie Schulen aus der Region ihre Projekte der Konzepte aus dem Bereich MINT vor.

Bei der Ausstellung haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit selbst zu experimentieren und zu forschen: In einem interaktiven Workshop können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer innerhalb einer Stunde selbst einen Roboter bauen.

Eröffnet wird die MINT-Ausstellung am 17. März 2018 um 11 Uhr durch den Oberbürgermeister der Stadt Bamberg und den Ratsvorsitzenden der Metropolregion Nürnberg. Der Eintritt zur Messe sowie zur Ausstellung ist an beiden Tagen kostenfrei.

Weiter Informationen finden Sie hier.

Weiterlesen

Lehrvideos und Screencasts: Equipmentverleih für Lehrende

Die eigene Lehrveranstaltung sinnvoll mit Videos ergänzen. Damit die Aufnahmen einfach gelingen, können Lehrenden die Medienrucksäcke leihen. Sie erhalten damit alles Notwendige Equipment wie Videokameras, Mikrofone, Licht und Ton bis zum Schnitt-Laptop. Verleihzeiten sind jeden Freitag zwischen 09.00-10.00 Uhr im Learning Lab (KA.038). Die Inhalte und Bedienung des Medienrucksacks finden sie hier. Anfragen per Mail an: Stefan.Friesatth-nuernbergPunktde

Weiterlesen

Baupiraten Award 2017

Boris Bott, Absolvent der Fakultät Architektur, erhielt für seine Masterarbeit erneut eine Auszeichnung. Auf Schloss Buchenau wurde er mit dem erstmals ausgelobten Baupiraten Award 2017 für Master- bzw. Diplomarbeiten, dotiert mit 1.000 Euro, ausgezeichnet.

Der Baupiraten e.V., 2011 als Alumniverein des Studiengangs „Unternehmensführung BAU“ der Hochschule Biberach gegründet, lobten im Frühsommer 2017 den ersten Baupiraten Award für Abschlussarbeiten unter anderem im Bereich Architektur, Bauingenieurwesen und Technische Gebäudeausrüstung aus. Die Jury bewertete Aspekte wie die Zukunftsfähigkeit der Innovation, Nachhaltigkeit, Integraler Ansatz, Überzeugungsgrad und Schlüssigkeit des Gesamtkonzepts. Der TH Nürnberg-Absolvent Boris Bott überzeugte gleichermaßen durch die methodisch profunde Bearbeitung eines aktuellen Themas im Kontext Energieeffizenten Bauens und durch den präsentierten konstruktiven Entwurf.

In seiner Masterthesis „Fassadenbegrünung und Photovoltaik [PV] in der Bestandssanierung am Beispiel des Verwaltungsbaus von SUN“ aus dem Sommersemester 2016 (Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Roland Krippner, Prof. Dipl.-Ing. Hartmut Fuchs) beschäftigte er sich mit den Kombinationsmöglichkeiten beider Strategien, so ermöglicht z.B. die von Pflanzen erzeugte Verdunstungskälte eine bessere Effizienz von kristallinen PV-Modulen.
In der Arbeit, im Rahmen einer Projektstudie für die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) (10/2015-08/2016) durchgeführt, werden zunächst Grundtypen von PV- und Grünfassaden quantitativ auf ihr Flächenpotential untersucht. Weitere Schritte sind Analysen von Kombinationsmöglichkeiten mit exemplarischer Vertiefung am Beispiel eines Verwaltungsbaus. Im direkten Vergleich mit der Bestandssituation ist evident, dass enorme Verbesserungspotentiale bestehen, hinsichtlich Sonnen- und Wärmeschutz (sowohl im Sommer als auch im Winter), einschließlich aktiver Energiegewinne in der Fassade.

Die Arbeit von Boris Bott ist ein innovativer Ansatz für die gebäudebezogene Nutzung Erneuerbarer Energien und verdeutlicht die Vorteile von Fassadenbegrünung und Photovoltaik. Über eine systematische Bewertung von Anordnungs- und Kombinationsmöglichkeiten hinaus untersucht er alternative Fassadenkonzepte und vertieft seinen Entwurf bis zum Detailmaßstab 1:5. Die baukonstruktiv sorgfältige Ausarbeitung überzeugt durch avancierte Gestaltung und auch plangraphische Darstellung.

 

Foto (v. li. n. re.): Alexander Schroeder, Helge Maerholz, Manuela Hepp, Alexander Maurus, Boris Bott, Roland Krippner, Carolin Rössle.

Weiterlesen

Hilfsbereite Nachbarn – das ist Nürnberg

Anwendungsorientiert und mit einem überraschenden Ergebnis: Die Forschungsergebnisse der TH Nürnberg machen deutlich, wie sehr sich die Nürnbergerinnen und Nürnberger nachbarschaftlich unterstützen. Die Bereitschaft ist deutlich höher als erwartet.
Prof. Dr. Doris Rosenkranz und Prof. Dr. Sabine Fromm von der Fakultät Sozialwissen-schaften haben untersucht, wie die Nürnbergerinnen und Nürnberger ihre Nachbarschaft sehen, wie gerne sie dort leben, unter welchen Voraussetzungen sie sich helfen und diese Hilfe auch selber annehmen.

Nürnberg, 9. Februar 2018. In 10.000 Fragebögen haben die Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Sabine Fromm und Prof. Dr. Doris Rosenkranz der TH Nürnberg in einer großen empirischen Studie im Auftrag des Seniorenamts der Stadt Nürnberg erstmals in Deutschland untersucht, wie Nachbarschaften funktionieren.

Die zufällig ausgewählten Nürnberger Haushalte wurden befragt, wie die Nürnbergerinnen und Nürnberger ihre Nachbarschaft sehen und wie gerne sie dort leben. Die Wissenschaftlerinnen interessierte: Helfen Nachbarn in Nürnberg einander im Alltag und wovon hängt diese Hilfe ab? Wann sind die Bürgerinnen und Bürger bereit, Hilfe von Nachbarn auch anzunehmen? Für die Stadt Nürnberg besonders interessant: Mit welchen konzeptionellen Ansätzen kann eine Stadtverwaltung gute Nachbarschaft stärken?

Am 2. Februar 2018 haben Prof. Dr. Sabine Fromm und Prof. Dr. Doris Rosenkranz die zentralen Ergebnisse der Studie vorgestellt, gemeinsam mit dem Nürnberger Referenten für Jugend, Familie, Soziales, Stadtrat Reiner Prölß sowie dem Leiter des Seniorenamtes der Stadt Nürnberg, Dieter Rosner und seinem Stellvertreter, Klaus Schmitz.

Um der komplexen Fragestellung gerecht zu werden, haben Prof. Dr. Doris Rosenkranz und Prof. Dr. Sabine Fromm zwei Forschungsmethoden kombiniert: „Die 10.000 zufällig ausgewählten Haushalte in Nürnberg erhielten per Post einen umfangreichen Fragebogen, in dem sie ihre Sicht auf ihre Nachbarschaft darstellen konnten. Zudem haben wir Interviews mit zahlreichen Experten durchgeführt und ausgewertet“, so Prof. Dr. Rosenkranz. Prof. Dr. Sabine Fromm fasst ein zentrales Ergebnis zusammen: „Nachbarn helfen einander im Alltag viel mehr, als wir erwartet haben. Bei vielen Menschen, die bisher wenige Nachbarschaftskontakte haben, ist das Interesse groß, ihre Nachbarn kennenzulernen.“
Ein wichtiger Aspekt ist, ob sich das Engagement einschätzen lässt: „Je besser Menschen wissen, wie lange die Hilfe dauert und was sie konkret tun sollen, umso eher sind sie bereit, den Nachbarn auch zu helfen“, so Prof. Dr. Doris Rosenkranz.

Welche Bedeutung Nachbarschaft im Alltag einnimmt, ist nicht nur ein Thema des privaten Lebensstils. Die städtische Umgebung, in der nachbarschaftliche Beziehungen gelebt werden können, adressiert das gesellschaftliche Miteinander. Dieter Rosner, Leiter des Seniorenamts der Stadt Nürnberg, sieht in der Studie interessante Hinweise für die Unterstützung und Konzeption dieser freiwilligen Gestaltungsaufgabe der Kommunen: „In unserer quartiersbezogenen Seniorenarbeit wollen wir auch die Nachbarschaftshilfe stärker in den Blick nehmen. Im Bericht der TH Nürnberg finden wir viele gute Anhaltspunkte dafür, beispielsweise in welchen Stadtteilen besondere Potenziale bestehen und mit welchen Maßnahmen wir dabei ansetzen können. Das werden wir auch mit den Akteuren vor Ort gemeinsam diskutieren.“

Überblick der zentralen Ergebnisse der Studie:

1.    Nachbarschaftliche Beziehungen allgemein
Über 90 % der Befragten leben gerne oder sehr gerne in ihrer Nachbarschaft. Zugleich hat etwa die Hälfte der Befragten keinen näheren Kontakt zueinander. Das ist liegt vielfach nicht an mangelndem Interesse, sondern an fehlenden Gelegenheiten. Vor allem in den innerstädtischen Gebieten haben viele Menschen kaum Kontakte zu ihren Nachbarn. Dort wünschen sich viele Befragte Aktivitäten oder Treffpunkte, um mit Nachbarn in Kontakt zu kommen.

2.    Nachbarschaft und andere soziale Netzwerke
Die meisten Befragten sind gut in private soziale Netze eingebunden und haben wenig Bedarf an (zusätzlicher) Unterstützung. Nachbarschaftshilfe hat eher eine ergänzende als eine kompensatorische Funktion. Die größte Bedeutung hat nachbarschaftliche Hilfe für ältere Bürgerinnen und Bürgern, von denen rund ein Drittel angibt, durch Nachbarn ab und zu unterstützt zu werden.

3.    Verbreitung und Formen informeller nachbarschaftlicher Hilfen in Nürnberg
Etwa 70 Prozent der Befragten haben im vergangenen Jahr mindestens einmal ihre Nachbarn mit kleineren Hilfen unterstützt. Als Beispiel genannt wurde die Annahme eines Pakets, Hilfen beim Einkaufen, Blumengießen während eines Urlaubs etc.

4.    Bedingungen informeller nachbarschaftlicher Hilfen
Für die meisten Befragten ist es wichtig, den zeitlichen Aufwand von vorneherein zu überblicken. Wenn der Zeitaufwand kalkulierbar ist, bieten die Befragten eher Hilfe an und leisten sie.
Von großer Bedeutung ist zudem der Wunsch, durch die Hilfen keine dauerhaften Verpflichtungen eingehen zu müssen.

5.    Wie kann die Stadt die Stärkung einer guten Nachbarschaft unterstützen?
Gute Nachbarschaft lässt sich nicht verordnen, aber gute Rahmenbedingungen ermöglichen ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft.
Viele Befragte wünschen sich mehr Gelegenheiten, ihre Nachbarn kennenzulernen, konkrete Ansprechpartner zu haben und mehr Informationen über ihren Stadtteil zu erhalten – gerne auch digital im Internet oder über Online-Plattformen.
Initiativen, wie Auszeichnungen und Prämien für engagierte Nachbarschaften, könnten ebenfalls einen Anreiz bieten, sich für seine Nachbarschaft einzusetzen.

Die Ergebnisse des Projekts werden Ende Februar in einer Expertenrunde mit Vertretern aus Sozialverwaltung und freier Wohlfahrtspflege vorgestellt. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich noch in 2018 in einem Buch veröffentlicht.
Informationen zum Projekt: www.nachbarn-in-nuernberg.de


Hinweis für Redaktionen:

Kontakt:
Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@th-nuernberg.de

Weiterlesen

Hilfsbereite Nachbarn – das ist Nürnberg

Die Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Sabine Fromm und Prof. Dr. Doris Rosenkranz der TH Nürnberg haben in einer großen empirischen Studie im Auftrag des Seniorenamts der Stadt Nürnberg erstmals in Deutschland untersucht, wie Nachbarschaften funktionieren.

Die Forschungsergebnisse der TH Nürnberg machen deutlich, wie sehr sich die Nürnbergerinnen und Nürnberger nachbarschaftlich unterstützen. Die Bereitschaft ist deutlich höher als erwartet.

Am 2. Februar 2018 haben Prof. Dr. Sabine Fromm und Prof. Dr. Doris Rosenkranz die zentralen Ergebnisse der Studie vorgestellt, gemeinsam mit dem Nürnberger Referenten für Jugend, Familie, Soziales, Stadtrat Reiner Prölß sowie dem Leiter des Seniorenamtes der Stadt Nürnberg, Dieter Rosner und seinem Stellvertreter, Klaus Schmitz.

Mehr erfahren Sie unserer Pressemitteilung

Weiterlesen

Innovative Antriebsmaschinen für die Elektromobilität

Gehört die Zukunft der Elektromobilität? Die zeitnahe Entwicklung von effizienten, sicheren und wirtschaftlich herstellbaren Technologien wird für den Markterfolg in der Automobilindustrie und bei den Kunden entscheidend sein. Das Team um Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wagner von der TH Nürnberg forscht an Schätzmethoden des Rotorzustands von fremderregten Synchronmaschinen, mit dem Ziel, den störungsfreien Betrieb von Elektromotoren sicherzustellen – ein wichtiger Beitrag für die Entwicklung innovativer und effizienter Antriebsmaschinen für Elektromotoren. Die Staedtler-Stiftung fördert das Projekt mit 40.000 Euro.  

Nürnberg, 7. Februar 2018. Die Forschung in der Elektromobilität startete in den letzten Jahren durch, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln immer neuere und effizientere Technologien für die ökologisch nachhaltigen Fahrzeuge. Mit der Energiewende wird die Nachfrage nach umweltfreundlichen Lösungen in allen Bereichen der Technik immer größer.
Ob die Zukunft auf dem Mobilitätsmarkt der Elektromobilität gehört, entscheidet sich an der Entwicklung effizienterer und zugleich sicherer Systeme.
Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wagner von der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik (efi) der TH Nürnberg forscht mit seinem Team an der Optimierung von Schätzungsmethoden des Rotorzustands für einen in der Elektromobilität sehr interessanten Motortypen, der fremderregten Synchronmaschine. Das Hauptziel des Projekts ist es, den störungsfreien Betrieb von Elektromotoren sicherzustellen – ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Weiterentwicklung der Elektromobilität. In seinem Projekt „Rotorzustandsschätzung für fremderregte Synchronmaschinen“ entwickelt Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wagner mit seinem Team dazu neue technologische Ansätze.
In der Elektromobilität werden derzeit vor allem permanenterregte Synchronmaschinen oder Asynchronmaschinen eingesetzt. Beide Antriebskonzepte weisen Vor- und Nachteile auf: Die permanenterregten Synchronmaschinen haben eine hohe Leistungsdichte und einen günstigen Wirkungsgrad. Sie benötigen jedoch aufwendige Elektronik, um Ausfälle zu verhindern, und Seltene-Erde-Magnete, die sehr teuer und endlich in ihrer Verfügbarkeit sind.
Die Asynchronmaschinen sind sehr robust, sicher im Betrieb und enthalten keine Seltenen Erden. Allerdings weisen ihr Wirkungsgrad und ihre Leistungsdichte ein ungünstigeres Profil auf als die permanenterregten Synchronmaschinen.
„Ich arbeite seit einigen Jahren am optimierten Betrieb von fremderregten Synchronmaschinen, um so den Weg für eine innovative und zukunftsorientierte Elektromobilität zu öffnen“, so Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wagner. Fremderregte Synchronmaschinen kommen ohne Seltene-Erden-Magnete aus, mit einem hohen Wirkungsgrad verbinden sie die Vorteile der bereits bekannten Antriebskonzepte.
Bei fremderregten Synchronmaschinen erfolgt die Energieübertragung üblicherweise mittels eines Schleifringsystems auf den Rotor, wodurch es zu mechanischem Verschleiß und durch den entstehenden Abrieb im Luftspalt zu Hochvolt-Isolationsproblemen kommen kann. Der Schleifring ist deshalb einer der größten Nachteile dieses interessanten Motortyps. In dem im Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossenen Forschungs-Verbundprojekt FORELMO, an dem die TH Nürnberg beteiligt war, wurde bereits ein kontaktloses Energieübertragungssystem entwickelt, das diese Nachteile der fremderregten Synchronmaschinen erfolgreich beseitigt. Durch das kontaktlose System können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Rotorstrom allerdings nicht direkt messen. „Wir nutzen mathematische Modelle und Berechnungsverfahren, um den Rotorstrom und den Rotorwiderstand aus anderen Messgrößen zu schätzen“, fasst Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wagner den neuen technologischen Ansatz zusammen.

Die Kenntnis über den Rotorwiderstand gibt Aufschluss über die Wärmeentwicklung im Rotor und dient damit als Kenngröße für den Überhitzungsschutz. Mit einer noch präziseren Aussage über den Rotorwiderstand lässt sich die fremderregte Synchronmaschine effektiver nutzen, bei einem längeren Betrieb mit höherer Leistungsfähigkeit ohne Überhitzung.
„Die Verbesserungen der Schätzmethode sind ein weiterer Fortschritt, der die Attraktivität der fremderregten Synchronmaschinen für die Automobilbranche erhöht. Dies kann dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie zu steigern“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Bernhard Wagner.

Die Optimierung der Rotorzustandsschätzung ist ein neuer Forschungsansatz im hoch kompetitiven Forschungsfeld der Elektromobilität. Die Entwicklung innovativer und effizienter Antriebsmaschinen für Elektromotoren spielt eine große Rolle bei der Energiewende und im Klimaschutz. Das Projekt der TH Nürnberg leistet dafür einen wichtigen Beitrag und wird von der Staedtler-Stiftung mit 40.000 Euro gefördert.

Hinweis für Redaktionen:
Kontakt:
Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presseatth-nuernbergPunktde

Weiterlesen

„Tabula rasa“: Spannendes Design an der TH Nürnberg

„Tabula rasa“ –  alles immer wieder neu und spannend, jedes Mal aufs Neue entsteht eine neue Oberfläche. Wie bei der Tabula rasa-Tafel entstehen im Entwicklungsprozess der Design-Studierenden neu beschriebene Oberflächen, An- und Einsichten.
Mit dem Abschluss beginnt auch für rund 47 Absolventinnen und Absolventen der Fakultät Design ein Neuanfang: Aus Studierenden werden Designerinnen und Designer, die zur Präsentation ihrer Abschlussarbeiten einladen. Die hohe Qualität der Ausbildung an der TH Nürnberg dokumentiert sich in den ausgestellten Filmen, Apps, Games und Virtuelles, Illustrationen, Fotos, Bücher, Comics und Objekte. Kommen Sie ins Gespräch mit Studierenden und Lehrenden, erleben Sie aktuelles Design. Die Vernissage findet am 9. Februar 2018 um 19.00 Uhr in der Fakultät Design der TH Nürnberg statt.

Nürnberg, 06. Februar 2018. Aktuelles Design, vergnüglich, verstörend, wunderschön, polarisierend: Am 9. Februar 2018 zeigt die Werkschau der Design-Absolventinnen und Absolventen der TH Nürnberg Arbeiten aus allen Modulen der Fakultät Design. In diesem Semester steht die Werkschau unter dem Motto „Tabula rasa“. Die Besucherinnen und Besucher erwartet Einblicke in immer neue Entwicklungsschritte der Studierenden, in immer neue Oberflächen, die wie bei einer „Tabula rasa“, einer geglätteten, wachsüberzogenen Schreibtafel, immer wieder neu beschrieben werden. Mit dem Eintritt ins Berufsleben beginnt auch für die Designerinnen und Designer ein Neuanfang – sie glätten ihre Tafel und sind bereit, Neues zu schaffen.

Die Abschlussarbeiten präsentieren Werke aus allen Modulen der Fakultät Design: Cast (Audiovisuelle Kommunikation im Internet), CGI (Computer Generated Imaging), CGO (Computer Generated Object Design / Virtuelles Produktdesign), Film & Animation, Fotografie, Illustration, Interaktionsdesign, Grafik Design, Raum- und Eventdesign, Typografie und Verbale Kommunikation.
Erleben Sie bei der Vernissage spannendes zeitgenössisches Design und sehen Sie die ganze Bandbreite der Fakultät Design. Kommen Sie mit den Studierenden und Lehrenden ins Gespräch und erfahren Sie, wie ihre Werke entstanden sind.

Prof. Christine Albert, Dekanin der Fakultät Design: „Die Studierenden der Fakultät Design der TH Nürnberg werden sehr verdient mit vielen internationalen Preisen und Auszeichnungen prämiert. Jedes Semester ist es beeindruckend, die professionellen Abschlussarbeiten unserer Studierenden zu sehen. Die aktuelle Werkschau zeigt fantasievolle, vielschichtige und kritische Werke. Für die Besucherinnen und Besucher ist es immer wieder etwas Besonderes, mit den Studierenden über ihr Schaffen und ihre Zukunftspläne ins Gespräch zu kommen. Wir bieten vielschichtige Information und Inspiration.“

Nachfolgend einige Arbeiten, die u.a. bei der Werkschau zu sehen sein werden:

„Occupied Sense“ – Außergewöhnliche Behauptungen
Jennifer Gebhardt räumt in dem illustrierten Zine „Occupied Sense“ mit pseudowissenschaftlichen Behauptungen und Irrglauben auf. Sie lädt dazu ein, die eigene Wahrnehmung auf den Prüfstand zu stellen und Sachverhalte mal öfters kritisch zu hinterfragen.

„EONOS“ – Narratives Design in Virtual Reality
Das Virtual Reality Computerspiel Eonos erzählt eine Geschichte über eine Geisterstadt. Die beiden Entwickler Ludwig Seibt und Benno Sellin erschaffen damit ein spannendes Mystery-Adventure für Virtual Reality, welches langfristig zu begeistern weiß. Das Projekt ist besonders interessant für Fans von erzählerischen Computerspielen. Auch Einsteiger haben die tolle Chance, einen ersten Schritt in die Virtuelle Realität zu gehen.

„Mehr als nur Fotograf“
Die Fotografie hat sich durch die Digitalisierung vollkommen verändert. Das hat dazu geführt, dass sich dokumentarisch arbeitende Fotografen einer überwältigenden Masse an Amateurknipsern gegenübersehen. Die Fotostory einer Frachtschiffreise Richtung Mittelmeer von Thomas Michalczyk zeigt mit der Kombination von Fotografie und 360° Fotos in Virtual Reality oder Cinemagrammen neue Berufsmöglichkeiten im Content Marketing für dokumentarisch arbeitende Fotografen auf.

„Stadt für alle“
Sebastian Schnellbögl entwickelt ein Festival für die Stadtentwicklung von Unten, das im Sommer 2018 an mehreren Orten in Nürnberg stattfinden soll. Dabei rückt er in den Fokus, wie sich Bevölkerung, Verwaltung, urbane Akteure und Unternehmen kooperativ die Gestaltung ihrer Stadt erschließen können, um eine Vielfalt an Lebensentwürfen, Begegnungen, Angeboten und Lebendigkeit zu etablieren.

„Wohnzimmer Zur Mitte“
Kann ein Wohnzimmer zu einem öffentlichen kulturellen Veranstaltungsort werden? Simona Leyzerovich erforscht, abstrahiert und dekonstruiert das Wohnzimmer, um es anschließend zu einer Begegnungsstätte und einem Bühnenort zu machen. Die Weiterführung der Idee ist, 500 Nürnberger Haushalte für eine kulturelle Veranstaltung zu öffnen und das „Bürgerrecht Kultur“ zu leben.

Die Vernissage findet am 9. Februar 2018 um 19.00 Uhr an der TH Nürnberg in der Fakultät Design in der Wassertorstraße 10 statt, der Eintritt ist frei. Ab 22.00 Uhr findet im MUZclub in der Fürther Str. 63 die After-Show-Party statt, Eintritt 6 Euro.

Die Werkschau ist noch am 10. Februar von 10.00 bis 13.00 Uhr, sowie am 12. und 13. Februar 2018 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Vernissage:
Freitag, 9. Februar 2018, ab 19.00 Uhr in der Fakultät Design in der Wassertorstraße 10.
Eintritt frei

After-Show-Party:
Freitag, 9. Februar 2018, ab 22.00 bis 5.00 Uhr im MUZclub in der Fürther Str. 63
Eintritt 6 Euro

Ausstellung:
Samstag, 10. Februar 2018, von 10.00 bis 13.00 Uhr
Montag, 12. Februar 2018 und Dienstag, 13. Februar 2018 von 10.00 bis 18.00 Uhr

Hinweis für Redaktionen:
Kontakt:
Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@th-nuernberg.de

Weiterlesen

Innovationspreis Erneuerbare Energien an Studierende der TH Nürnberg verliehen

Nürnberg, 6. Februar 2018. Um die Energiekette langfristig nachhaltig zu gestalten, sind erneuerbare Energien von hoher Bedeutung und ein wichtiger Aspekt in der Klimapolitik. Studierende der TH Nürnberg haben mit ausgezeichneten, praxisrelevanten Abschlussarbeiten neue Konzepte für die Integration der erneuerbaren Energien im Energiesektor entwickelt. Frank Seuling, Stiftungsgründer und Inhaber des Energieparks Hirschaid, verlieh zum zweiten Mal den ‚Innovationspreis Erneuerbare Energien‘ und zeichnete das Engagement von drei Studierenden der TH Nürnberg aus. Der Präsident der TH Nürnberg, Prof. Dr. Michael Braun, fasst den Erfolg zusammen: „Für die TH Nürnberg ist das hervorragende Abschneiden der Studierenden und Absolventen bei der Verleihung des Innovationspreises Erneuerbare Energien eine Bestätigung für die praxisnahe Ausbildung mit einem hohen Innovationsgrad. Wir sind mit unseren Themen am Puls der Zeit und leisten einen wichtigen Forschungsbeitrag zur Lösung gesellschaftlicher Schlüsselthemen wie der Energiewende.“

Marco Kellermann erhielt den ersten Preis, dotiert mit 1.500,00 EUR, für seine Bachelorarbeit im Rahmen des Forschungsprojektes ODDURE an der TH Nürnberg (Studiengang Mechatronik und Feinwerktechnik). Die Arbeit behandelt insbesondere die Strukturentwicklung und Berechnung eines schwenkbaren Turmtragewerkes für eine Kleinwindenergieanalage. Das Tragewerk für die Anlage ist so konstruiert, dass die Aufstellung ohne Hilfsmittel, wie zum Beispiel Kräne, auskommt: Die Montage erfolgt am Boden und wird dann mit Hilfe von Seilzügen aufgerichtet. Durch den Werkstoff Holz stellt die Windenergieanlage einen besonders ganzheitlichen Ansatz im Sinne der Nachhaltigkeit dar.

Den zweiten Preis, dotiert mit 1.000,00 Euro, erhielt Tobias Frauhammer, Bachelorabsolvent des Studienganges International Business and Technology. Seine Arbeit zielt darauf ab, eine energieeffiziente Beleuchtungsanlage einer Produktionshalle für Siemens am Standort „Auf AEG“ zu entwickeln. Das herausragende Ergebnis ließ die Geschäftsleitung in der 7000m² großen Halle realisieren. An der Umsetzung des Konzepts war Tobias Frauhammer als Projektleiter direkt beteiligt.

Der dritte Preis, dotiert mit 500,00 Euro, ging an Joscha Beer. In seiner Bachelorarbeit modellierte der Labortechniker und Absolvent des Studienganges Elektro- und Informationstechnik die Verluste von Ausgangsfiltern in Umrichtern, um diese gezielt reduzieren zu können. Durch den erheblichen Anteil von Umrichtern im industriellen Stromverbrauch trägt diese Arbeit maßgeblich dazu bei, den Stromverbrauch zu reduzieren und damit die Energieeffizienz zu steigern.

Hinweis für Redaktionen:
Kontakt: Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse[at]th-nuernberg.de

Weiterlesen

Die eigenen Kompetenzen entdecken und entwickeln im neuen Modul „Individuelle Kompetenzentwicklung“

Ziel dieses neuen Angebotes war es, dass die Studierenden auf sozialer und individueller Ebene relevante Kompetenzfelder erkennen konnten und darauf aufbauend Maßnahmen zur Entwicklung dieser Kompetenzen ableiteten. Unterstützt wurden sie dabei von coachingerfahrenen Lehrbeauftragten aus der Praxis.

Besonders die Methodenvielfalt in den Kurseinheiten und die Praxisnähe der Lehrenden fand bei diesem ersten Durchlauf der „Individuellen Kompetenzentwicklung“ auf Seiten der Studierenden großen Anklang. Die „Individuelle Kompetenzentwicklung“ ist ein im Rahmen der Studien- und Prüfungsordung (SPO) 2016 neu geschaffenes Kursangebot, das Studierende auch über die fachlichen Inhalte des Studiums hinaus auf die Anforderungen des Berufslebens vorbereiten soll.

Weiterlesen

"SK-Plus": Neues Angebot für Lehrende zur Integration von Schlüsselkompetenzen

Im Rahmen des „SK-Plus“-Programmes können Lehrende verschiedene Trainingseinheiten zu Schlüsselkompetenzen gezielt auswählen und ohne großen Mehraufwand in ihren Lehrveranstaltungen, zum Beispiel in Projektarbeiten, integrieren. Diese Trainings verstärken Schlüsselkompetenzen von Studierenden, vor allem zu Themen wie Präsentationstechnik, Teamarbeit, Konfliktmanagement, Selbst- und Zeitmanagement oder das Erstellen von Berichten. Mehr Infos

Weiterlesen

Schlüsselkompetenzen: Peer-Tutor*innen-Konferenz im September

Vom 27.-29. September 2018 findet an der TH Nürnberg die bundesweite Schreib-Peer-Tutor*innen-Konferenz 2018 statt. Das Besondere daran ist, dass die Konferenz von Studierenden mit organisiert wird, Studierende halten dort Vorträge und führen Workshops durch und Studierende sind die Teilnehmenden. Ein Teil der Konferenz wird als klassische Konferenz organisiert, ein Teil als Open-Space. Das Team des Schreibzentrums freut sich auf die Herausforderung. Mehr Infos

Weiterlesen

Schöffen gesucht


Haupteingang des Amtsgerichts in Nürnberg.

Die Stadt Nürnberg sucht Schöffen für die Amtsperiode vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2023. Schöffen sind ehrenamtliche Richter in der Strafjustiz an den Amts- und Landgerichten. Wenn Sie an diesem Ehrenamt interessiert sind, bewerben Sie sich bitte bis 16. März 2018 beim Amt für Statistik.
[Weiterlesen]

Weiterlesen