HIS-HE-Workshop Bauherrenfunktion durch Hochschulen 2018

Die Entwicklung hin zu verstärkt eigenverantwortlich geführten Hochschulen führt viele Hochschulen zu der Überlegung, die Bauherrenfunktion für die von ihnen genutzten oder geplanten Immobilien zu übernehmen. Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) bietet interessierten Hochschulen am 25. Januar 2018 in Hannover einen Workshop Bauherrenfunktion an, bei dem die damit einhergehenden Aufgaben, Verantwortungen und Konsequenzen, die daraus erwachsen, diskutiert werden.

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Salon Sophie Charlotte | Ist Sprache eine Waffe?

Das Akademiegebäude am Gendarmenmarkt wird an diesem Abend von der 1. bis zur 5. Etage mit künstlerisch-wissenschaftlichen Beiträgen bespielt. Kinder und Jugendliche sind zu Schnupperkursen für Gebärdensprache eingeladen. In Lichtinstallationen der Beuth Hochschule für Technik Berlin wird „Die Schönheit der Sprache“ inszeniert, das „Digitale Wörterbuch“ fordert zum Spiel mit Sprache auf und die Schauspielerin Kathrin Angerer liest Tucholskys „Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf.“

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Symposium "Über die Freiheit" zu Ehren Manfred Lahnsteins 80. Geburtstag

Freiheit steht auf dem Prüfstand – als Recht jedes Einzelnen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, und als Grundprinzip einer modernen Gesellschaft. Am 18. Januar 2018 veranstaltet die ZEIT-Stiftung an der Bucerius Law School in Hamburg dazu das Symposium „Über die Freiheit“. Das Symposium bringt Philosophie, Politik und Publizistik ins Gespräch und leistet einen Beitrag zur Standortbestimmung gegenwärtiger Freiheits-Perspektiven.

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Bayern schmeckt den Berlinern – Brunner zieht Bilanz der Grünen Woche

München / Berlin – Liebe geht durch den Magen. Auch die zur weißblauen Lebensart, wie Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zum Abschluss der Internationalen Grünen Woche in Berlin deutlich machte: Rund 9 500 Kilo Käse, 5 000 Weißwürste, 3 000 Portionen Leberkäs und 900 Enten verspeisten die Besucher laut Brunner während der zehn Tage allein in der Bayernhalle. Dazu flossen 24 000 Liter Bier, 1 200 Liter Frankenwein und rund 300 Liter Hochprozentiges. „Die Bayernhalle war auch heuer wieder eine der Hauptattraktionen der Grünen Woche“, sagte der Minister und: „Die Besucher waren begeistert, welch unvergleichliche Vielfalt, Kultur und Lebensart wir im Freistaat zu bieten haben.“ Unter anderem waren 50 Musik- und Trachtengruppen mit mehr als 1.000 Mitwirkenden eigens nach Berlin gereist. Zentraler Anlaufpunkt war auch heuer wieder der zünftige Biergarten. Drumherum hatten 40 Schmankerl- und Spezialitätenhersteller aus allen Regionen Bayerns und 15 regionale Tourismusverbände und Anbietergemeinschaften von „Urlaub auf dem Bauernhof“ kräftig die Werbetrommel für den Freistaat gerührt.

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Neue Anreize für mehr Artenvielfalt – Brunner weitet Kulturlandschaftsprogramm aus

München – Die bayerischen Bauern können heuer für eine Vielzahl besonders umweltschonender Bewirtschaftungsverfahren staatliche Gelder beantragen. Landwirtschaftsminister Helmut Brunner hat dazu die Angebote im Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) gegenüber dem Vorjahr gezielt in Richtung mehr Biodiversität ausgeweitet. „Das Programm bietet unseren Bauern jetzt wertvolle zusätzliche Anreize, die Artenvielfalt auf unseren Feldern zu verbessern“, sagte der Minister bei einem traditionellen Jahrestreffen der bayerischen Imker in Starnberg. Laut Brunner fließen im Rahmen des KULAP schon bisher fast 60 Millionen Euro pro Jahr in Bewirtschaftungsmaßnahmen mit Vorgaben für mehr Biodiversität. Rund 360.000 Hektar werden bislang entsprechend extensiv bewirtschaftet. Rechnet man den Ökolandbau dazu, sind es fast 600.000 Hektar. Hinzu kommen dem Minister zufolge rund 300.000 staatlich bezuschusste Streuobstbäume, die ebenfalls Bienen und anderen Insekten wertvollen Lebensraum und Futtergrundlage bieten. „Mit der Erweiterung der Angebotspalette baut der Freistaat seine bundesweite Vorreiterrolle in der umweltschonenden Landbewirtschaftung weiter aus“, sagte Brunner.

Die Förderung der Biodiversität ist dem Minister zufolge wichtiger Bestandteil der bayerischen Agrarpolitik. Schließlich sichere die Bestäubungsleistung durch Bienen und andere Insekten die Ernährung der Menschen. Umso erfreulicher ist es laut Brunner, dass es in Bayern entgegen dem europäischen Trend jedes Jahr mehr Bienenvölker und Imker gibt: In den vergangenen fünf Jahren ist die die Zahl der Völker von 200.000 auf mehr als 300.000 gestiegen, die der Imker von 31.000 auf 35.000. Für den Minister ist dieser Erfolg vor allem auf die intensive Nachwuchsarbeit der Imkerverbände und die gezielte Förderung durch den Freistaat zurückzuführen.

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Ehrung für Ex-Chefin des Landshuter Bäuerinnenservice

München – Mit dem Bayerischen Löwen hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die Mitbegründerin und langjährige Chefin des Landshuter Bäuerinnenservice, Elisabeth Englbrecht aus Hummelsberg bei Hohenthann (Lkr. Landshut), ausgezeichnet. Brunner würdigte damit die besonderen Verdienste der 67-Jährigen um die Land- und Hauswirtschaft in Bayern. „Mit Weitblick, Pioniergeist und Ausdauer haben Sie sich erfolgreich für die Förderung hauswirtschaftlicher Dienstleistungen im Freistaat eingesetzt“, sagte der Minister in seiner Laudatio. Durch ihre Beharrlichkeit und ihr Durchsetzungsvermögen habe Englbrecht den Weg für eine wertvolle zusätzliche Einkommensquelle für Bäuerinnen mitbereitet. Der Landshuter Bäuerinnenservice ist nach den Worten des Ministers eine innovative Erfolgsgeschichte, die bayernweit viele Nachahmer gefunden hat. Dieses zusätzliche Standbein biete den bäuerlichen Familienbetrieben die Möglichkeit, ihre regionaltypischen, frischen Produkte vom eigenen Hof zu vermarkten. Der Bayerische Weg in der Agrarpolitik setzt laut Brunner gezielt auf Diversifizierung, auch weil sie die Betriebe krisenfester macht. Mittlerweile haben mehr als 60 Prozent der Höfe in Bayern mindestens ein weiteres Unternehmensstandbein.

Die gelernte Hauswirtschaftsmeisterin gründete 1993 zusammen mit 13 weiteren Bäuerinnen den Landshuter Bäuerinnenservice. Unter ihrer Führung entwickelte sich dieser zu einem florierenden Unternehmen mit inzwischen acht Gesellschafterinnen, das jährlich rund 100 Aufträge mit bis zu 700 Gästen übernimmt. Nach fast 25 Jahren als Service-Chefin gab Elisabeth Englbrecht die Leitung und das Management im vergangenen Jahr ab.

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