Stiftsladen eröffnet Filiale im Herzen der Altstadt

Ab 1. März im „Haus mit der schiefen Tür“ an der Oberen Brücke 2 Stiftsladen an der Oberen Brücke 2 (Foto: Lara Müller/Stadtarchiv Bamberg) Die Bürgerspitalstiftung Bamberg bereichert mit der Filiale des Bamberger Stiftsladens ab Donnerstag, 1. März, die Bamberger Innenstadt. Das ausgesuchte Sortiment in dem besonderen (aufgrund seiner schiefen Tür vielfotografierten) Geschäft an der Oberen Brücke 2 umfasst die hochwertigen Erzeugnisse aus …

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Beeindruckendes Denkmal und Mahnmal zugleich

Wanderausstellung „VERGISSMEINNICHT“ im Stadtarchiv beleuchtet das Schicksal jüdischer Kinder aus Bamberg und den Hassbergen Bürgermeister Dr. Christian Lange im Gespräch mit Saskia Hofmeister, stellvertretende Schulleiterin des Franz-Ludwig-Gymnasiums, und Martin Pöhner, Schulleiter des Friedrich-Rückert-Gymnasiums. (Foto: Nadine Handwerger/Stadtarchiv Bamberg) Im Stadtarchiv haben Bürgermeister Dr. Christian Lange und Leiter Horst Gehringer am Mittwoch (heute) die Wanderausstellung „VERGISSMEINNICHT“ eröffnet. …

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Welterbe: inzwischen viel mehr als Denkmalpflege

VHS startet mit Podiumsdiskussion und Fotoausstellung zum Welterbe ins Frühjahrsemester Die Fotoausstellung ,,Blicke ins Welterbe“ ist bis zum 20. April im Foyer der VHS Bamberg Stadt in der Tränkgasse zu sehen. (Foto: Pressestelle Stadt Bamberg) Restlos belegt waren die Plätze beim Semesterauftakt der Volkshochschule Bamberg Stadt am Dienstagabend. Ein Fachgespräch über Herausforderungen und Ziele der …

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Bessere Nutzbarkeit auf gleicher Fläche

Stadtrat bringt mit Vergabe des Bauauftrags die Generalsanierung im Sportzentrum Gaustadt auf den Weg Ein ausgedienter Kunstrasen und mangelnde Beleuchtung trotz Flutlicht: Dieses Bild vom Sportzentrum Gaustadt wird bald der Vergangenheit angehören. (Foto: Garten- und Friedhofsamt) Mit Vergabe des Bauauftrags hat der Stadtrat in seiner Vollsitzung am Mittwoch die Weichen für den baldigen Start …

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Weg mit Heckenschnitt & Co.

Kostenlose Gartenabfallsammlung des Entsorgungs- und Baubetriebs im März Gartenschnitt Wie jedes Jahr holt der Entsorgungs und Baubetrieb der Stadt Bamberg (EBB) im Frühjahr wieder kompostierfähige Gartenabfälle aus den privaten Haushalten ab. Beginn der Gartenabfallsammlung ist am 5. März. Für diesen Service des EBB ist keine eigene Anmeldung erforderlich. Wer Gartenabfälle hat, muss sie am Abfuhrtag bis …

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Bürger-Info zum B-Plan ,,Kunigundendamm 80"

Öffentliche Veranstaltung am 26. Februar im Pfarrsaal der Wunderburg Wunderburg (Foto: Stadt Bamberg) Über das mehrgeschossige Wohngebäude, das auf dem ehemaligen Gelände eines Autohauses am Kunigundendamm entstehen soll, wurde in den letzten Monaten bereits eifrig diskutiert. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens haben Bürgerinnen und Bürger nun zweimal die Gelegenheit, die Pläne und Unterlagen zu sichten und ihre Anregungen …

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Heraus zum Weltfrauentag – zwei Wochen lang

Buntes Programm rund um den Internationalen Weltfrauentag Weltfrauentag 2018 Auch in diesem Jahr wird der Internationale Weltfrauentag am 8. März wieder mit einem großen Programm verschiedenster Organisationen in Bamberg gefeiert. Die Aktionswochen stellen Frauen als Künstlerinnen, Kreative, Aktivistinnen, Entscheiderinnen, Politikerinnen und in vielen weiteren Rollen in den Vordergrund. Sie sind aber auch ein Fest, das die Errungenschaften der …

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14. Gesundheitsmesse Franken Aktiv & Vital

Behinderten- und Seniorenbeauftragte der Stadt Bamberg mit VIA FUTURA dabei 14. Gesundheitsmesse franken aktiv & vital Vom 02. bis 04. März 2018 öffnet die Gesundheitsmesse „Franken Aktiv und Vital“ in der Brose Arena Bamberg zum 14. Mal ihre Pforten. Zusammen mit der „Gesundheitsregion Bamberg e.V.“ lädt die Messe zu drei informativen Tagen für die …

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Bald eine weitere Perle im Kulturangebot

Stadt und Investor unterzeichnen Mietvertrag für das neue Welterbe-Besucherzentrum an den Unteren Mühlen Oberbürgermeister Andreas Starke und Investor Johannes Kraus unterzeichneten den Vertrag, dahinter v.l.n.r. Architekt Heinz Rosenberg, ZWB-Leiterin Patricia Alberth, Bürgermeister Dr. Christian Lange, Werner Kühhorn (Leiter städtisches Immobilienmanagement) und Martin Branscheid (Immobilienmanagement). (Foto: Pressestelle Stadt Bamberg) Mitten im Fluss, aber „in …

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"25×25 ins Museum" im Februar

Jubiläumsführungen durch das Minimuseum ERBA und die Sammlung Ludwig Welterbejubiläum – Logo Anlässlich des 25. Welterbejubiläums 2018 bietet das Zentrum Welterbe Bamberg 25 Sonderführungen durch die lokalen Museen und Sammlungen an. Diesen Monat findet eine Kinderführung durch das Minimuseum ERBA statt. In der Sammlung Ludwig erhalten Interessierte einen Einblick in die Welt der Taschenuhrständer. Am Sonntag, …

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Vier Wochen nach der Agrar-Demo in Passau:

Die CSU hat nach Ansicht der ÖDP vier Wochen nach der großen Agrar-Demonstration in Passau „den ersten Beweis erbracht, dass sie an einer voll industrialisierten Landwirtschaft mit Massentierhaltung festhalten will“. „Alle Hoffnungen auf ein Umdenken haben sich in Rekordgeschwindigkeit in Luft aufgelöst“, kritisiert ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek.
Die CSU hatte kürzlich eine Positionierung des Bayerischen Gemeindetages abgelehnt, der sich gegen industrielle Großmastbetriebe mit enormen Flächenverbrauch wandte. Es müsse das Recht eingeschränkt werden, Ställe für beispielsweise mehr als 30.000 Masthähnchen und 1500 Schweine zu errichten, forderte der Kommunalverband (siehe angehängter SZ-Bericht vom 16.2.2018). Die ÖDP kritisiert, dass CSU und  Bauernverband diese notwendige Einschränkung umgehend ablehnten, obwohl es dem Gemeindetag ohnehin nur um industriellen Großmastbetriebe mit enormen Flächenverbrauch ging, also um Betriebe, die mit bäuerlicher Landwirtschaft überhaupt nichts mehr zu tun haben.
Dies beweist nach Ansicht von Mrasek, „dass sich auch mit dem designierten Ministerpräsidenten Söder an der verfehlten Agrarpolitik nichts ändern wird“. „Das bei der Demo in Passau gegebene Versprechen Söders, schnell aus der Glyphosat-Anwendung auszusteigen, war offenbar nur Blendwerk. Außerdem ist nun völlig klar, dass ohne das von der ÖDP mitinitiierte Volksbegehren gegen Flächenfraß auch der Landverbrauch in voller Geschwindigkeit fortgesetzt wird“.
Mrasek wirft der CSU und dem Bauernverband vor, „der bäuerlichen Landwirtschaft den Todesstoß zu geben“: „Alles, was die CSU derzeit erzählt, ist reine Wahlkampftaktik und nicht ernst gemeint“. Die ÖDP bekenne sich dagegen klar zur bäuerlichen Landwirtschaft. Mrasek: „Wir werden das zum zentralen Thema machen“.
Zur Demo am 27.01. hatten Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz, Biokreis, Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, Greenpeace, Slow Food, Sonnendorf Schönau, Bürgerforum Umwelt Vilshofen, ÖDP und Grüne aufgerufen.

 16.02.2018 SZ Gemeindetag vs industrielle Mastanlagen

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Politischer Aschermittwoch der ÖDP in Landshut

Bayerns Schätze durch Flächensparen bewahren, faire Bündnisse mit der Landwirtschaft statt Agrarindustrie und Massentierhaltung, 100 Prozent erneuerbare Energien, die Klimaüberhitzung  bekämpfen – neben diesen ökologischen Schwerpunktthemen wird sich die ÖDP im Jahr 2018 auch auf anderen Politikfeldern als „wählbare Alternative zur CSU“ präsentieren und „für neues Vertrauen in die Politik werben“.
Zu den Schwerpunktthemen zählen deshalb auch die innere Sicherheit, ein Familiengehalt zur besseren finanziellen Anerkennung der familiären Erziehungs- und Pflegeleistung und wirkungsvolle Maßnahmen gegen die zunehmende Altersarmut. Als Aschermittwochsredner traten neben dem ÖDP-Landesvorsitzenden Klaus Mrasek auch sein Vorgänger Bernhard Suttner, die stellvertretende Landesvorsitzende Agnes Becker und ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold in Landshut auf.
Söders zahlreiche Versprechen hält die ÖDP für „reine Wahlkampftaktik“: „Wer einmal dies und am nächsten Tag wieder das Gegenteil sagt, der gewinnt verlorenes Vertrauen nicht zurück“, sagte Mrasek an die Adresse von Markus Söder und Hubert Aiwanger. „Die Seehofer/Söder-CSU ist mitverantwortlich für das schwindende Vertrauen der Bürger in die Politik und braucht deshalb „ein neues werteorientiertes Korrektiv. Noch nie war die Chance so groß, dass die ÖDP die 5%-Hürde überspringt“, so der bayerische ÖDP-Chef.
Dem Freie Wähler-Chef Aiwanger warf Mrasek vor, dass  er im Landtag für die Straßenausbaubeiträge gestimmt habe und nun mit seinem Volksbegehren einen gegenteiligen Eindruck erwecken wolle.  Dies sei „die Arbeitsweise eines programmatisch beliebigen Steigbügelhalters der CSU“.
Die stellv. bayerische ÖDP-Vorsitzende Agnes Becker ging hart mit Landwirtschaftsminister Brunner ins Gericht: „Herr Brunner und der Bauernverband vertreten nicht die Bauern, sondern deren Untergang! Über Jahrzehnte war die einhellige Botschaft von Bauernverband und CSU an die Landwirte: Wachse oder Weiche! Durch die von Minister Brunner propagierte Problemlösung, dass bayerische Bauern für den Weltmarkt produzieren sollten, drehe sich die Spirale des Wachstumswahnsinns nur noch schneller! Becker: „Wie falsch kann man eigentlich liegen, Herr Brunner? Setzen. Sechs!“
Der ehemalige bayerische ÖDP-Vorsitzende Bernhard Suttner erklärte in seiner Rede, „warum alle nicht recht haben, die glauben, dass die national-egoistische  Wachstums- und Konsumparty immer weiter geht.“ „Wir müssen endlich wirklich global denken und den ganzen Scharlatanen kündigen, die „America first“ oder auch „Bayern zuerst“ verkünden. „Wenn Europa nicht die faire Entwicklung Afrikas ganz nach oben auf die Agenda rückt, werden die Probleme in wenigen Jahrzehnten nicht mehr zu bewältigen sein“, so Suttner.
Mit großem Interesse werde die ÖDP auch verfolgen, was aus dem Söder-Versprechen wird, „dem Flächenfraß den Kampf anzusagen“. „Wir können das einfach kaum glauben, weil das von dem Politiker kommt, der noch vor kurzem zum Schaden unserer Kulturlandschaft noch mehr Beton-Funktionsbauten auf der grünen Wiese wollte“, sagte ÖDP-Bezirksrat Urban Mangold in seiner Rede.

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Politischer Aschermittwoch der ÖDP in Landshut

Die bayerische ÖDP lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum politischen Aschermittwoch (14.2.) traditionell ab 12.00 Uhr nach Landshut in die Gaststätte des ETSV Landshut 09, Siemensstr. 2, ein.
Die Veranstaltung beginnt mit kurzen Statements
· der stellvertretenden Landesvorsitzenden Agnes Becker: „Warum Helmut Brunner Unrecht hat …“
· des niederbayerischen ÖDP-Vorsitzenden und Bezirksrats Urban Mangold: „Warum Josef Göppel doch recht hat …!
· und des ehemaligen Landesvorsitzenden Bernhard Suttner „Warum wir alle nicht recht haben …“
Anschließend wird Landesvorsitzender Klaus Mrasek mit der Hauptrede den „Besseren Bayern Plan der ÖDP“ präsentieren und begründen, warum bei dieser Landtagswahl alles möglich ist.
Bayerns Schätze durch Flächensparen bewahren, faire Bündnisse mit der Landwirtschaft statt Agrarindustrie und Massentierhaltung, Trinkwasser und Gewässer schützen, die Klimaüberhitzung bekämpfen – neben diesen ökologischen Schwerpunktthemen wird sich die ÖDP auch auf anderen Politikfeldern als „wählbare Alternative zur CSU“ präsentieren und „mit klaren Positionen für neues Vertrauen in die Politik werben“. Zu den Schwerpunktthemen zählen deshalb auch die innere Sicherheit, die bessere finanzielle Anerkennung der familiären Erziehungs- und Pflegeleistung und wirkungsvolle Maßnahmen gegen die zunehmende Altersarmut.
„Wer einmal so und am nächsten Tag wieder das Gegenteil sagt, der gewinnt verlorenes Vertrauen nicht zurück“, sagt Mrasek an die Adresse von Markus Söder. „Die Seehofer/Söder-CSU ist mitverantwortlich für das schwindende Vertrauen der Bürger in die Politik und braucht deshalb „ein neues werteorientiertes Korrektiv. Noch nie war die Chance so groß, dass die ÖDP die 5%-Hürde überspringt“, so der bayerische ÖDP-Chef.

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ÖDP-Landesparteitag spricht sich für Volksbegehren gegen Straßenausbaubeitragssatzungen aus

„Wir trauen dem Betonminister Söder nicht im Geringsten!“, so Thomas Büchner, Mitglied im Landesvorstand. Er brachte damit den Widerstand der ÖDP Bayern gegen das Gesetz, das Kommunen zwingt, eine Straßenausbaubeitragsatzung (STRABS) zu erlassen, auf den Punkt. Die 250 Delegierten auf dem Landesparteitag in Hirschaid stimmten mit großer Mehrheit für die Unterstützung eines entsprechenden Volksbegehrens, sofern es zulässig ist.

Die Bilanz des Ministers Söder ist alles andere als vertrauenserweckend. Thomas Büchner, ÖDP-Kreis- und Stadtrat aus Coburg: „Er pflastert die Heimat zu und sorgt sogar für die Vernichtung von Naturschutzgebieten wie zuletzt am Riedberger Horn.“ Er kritisierte weiter, dass Bund und Land über die KfZ- und Kraftstoffsteuern Milliardenbeträge einnehmen, die aber fast ausschließlich in Neubauprojekte fließen. Dagegen werden die Kommunen beim Straßenunterhalt allein gelassen.
Als ÖDP-Stadtrat in Neustadt bei Coburg ist Thomas Büchner auch direkt mit der gültigen Gesetzeslage beschäftigt. „Auch in meiner Stadt sollten wir Stadträte durch die Staatsregierung zur Einführung einer Straßenausbaubeitragssatzung (STRABS) gezwungen werden. Dank der Landtagswahl im Herbst liegt das Vorhaben nun erstmal auf Eis, denn die CSU will die STRABS abschaffen! Nicht etwa aus Einsicht, sondern wegen des Widerstands in den Kommunen“, so Büchner. Dass Betonminister Söder der STRABS nachweinen werde, liege auf der Hand, denn sie ermöglicht den direkten Griff in den Geldbeutel eines jeden kleinen Häuslebauers. „Ist der Ruf erst ruiniert, baut sich’s völlig ungeniert!“, so Büchner. Die Abschaffung der STRABS hält er für einen wichtigen Beitrag zur Mietpreisbremse und ist sich sicher: „Zusätzliche Gebühren, Beiträge und Steuern auf Wohneigentum werden auch immer den Geldbeutel der Mieter treffen!“
Die Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP kämpft seit 34 Jahren für das Verbot von Firmenspenden an Parteien. „Wir brauchen endlich eine Regierung, die die Menschen fair behandelt, das Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt und nicht die Einzelinteressen von Lobbyisten und Konzernen. Deshalb muss die CSU-Regierung im Herbst abgelöst werden!“, so Büchner als Fazit.

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Die Probleme der Bürger ernst nehmen!

„Während andere Parteien ihr Polittheater am Aschermittwoch mit lächerlichen Witzen fortsetzen, nimmt die ÖDP auch am ersten Tag der Fastenzeit die Probleme der Bürger und des Landes ernst“, so der bayerische ÖDP-Landesvorsitzende Klaus Mrasek. Er lädt zum Politischen Aschermittwoch traditionell nach Landshut in die Gaststätte des ETSV Landshut 09, Siemensstr. 2, ein. Am 14. Februar 2018 ab 12 Uhr wird Klaus Mrasek über den Aufbruch der ÖDP Bayern in den bayerischen Landtag sprechen: „Mit unserem Einzug in den Landtag werden wir verhindern, dass Heimatzerstörungsminister Söder sein Werk fortsetzen kann! Bayern braucht dringend eine ökologische und demokratische Erneuerung!“
Über wichtige, aktuelle Themen werden auch die kommissarische ÖDP-Bundesvorsitzende Agnes Becker, der Grundsatzbeauftragte Bernhard Suttner und der Bezirksvorsitzende und Passauer Bürgermeister Urban Mangold sprechen.

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Söder versteht nicht wirklich

„Für kurze Zeit schien Söder bereits von der Verantwortung des Amtes, das er übernehmen wird, beeindruckt zu sein“ stellt Stephan Treffler, der Kreisvorsitzende der ÖDP im Landkreis Erding und stellvertretender Landesvorsitzender, „doch wirklich verstanden, wie es um diese Welt steht, das hat er nicht.“ Zunächst hatte Söder, wenn er auch ein Volksbegehren der Grünen und der ÖDP zum Thema Flächenfraß ablehnt, zumindest deutlich gemacht, dass auch er den zunehmenden Flächenverbrauch als Problem sehe. Ähnlich hatte sich die Bayerische Umweltministerin, Ulrike Scharf, beim Neujahresempfang der CSU in Erding geäußert. „Dies alles gilt anscheinend nicht mehr“, so Treffler, der bedauert, dass Söder beim Finanz-Empfang in der Münchner Residenz davon gesprochen habe, dass Bayern die dritte Startbahn brauche. Der ÖDP-Politiker aus Erding beklagt: „Die ganze Welt spricht von der Überhitzung des Klimas, vom Insekten- und Artensterben, doch in meiner Heimat werden Flächen versiegelt als gäbe es kein Morgen.“ 

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ÖDP nominiert DirektkandidatInnen zur Landtags- und Bezirkstagswahl

NÜRNBERG / Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat für die Nürnberger Wahlbezirke ihre Direktkandidaten und –kandidatinnen nominiert. Für die Landtagswahl geht die ÖDP mit Hans Anschütz, Ludwig Hager, Christian Rechholz und Franz Stryz ins Rennen:
Im Wahlkreis Nürnberg-Nord (501) kandidiert der stellvertretende ÖDP-Kreisvorsitzende Franz Stryz (63J.). Der Anästhesiepfleger Stryz engagiert sich seit vielen Jahren aktiv im Umwelt- und Naturschutz und sieht auch darin seine landespolitischen Schwerpunkte.
Im Wahlkreis Nürnberg-Ost (502) geht mit Ludwig Hager (49 J.) der ÖDP-Kreisvorsitzende selbst an den Start: „Die deutlichen Stimmenzuwächse der ÖDP bei den letzten bayerischen Kommunalwahlen lassen mich hoffen, dass wir dieses Mal den Einzug in den Bayerischen Landtag schaffen werden. Es scheint doch immer mehr Menschen zu geben, die sich vom Höher-Schneller-Weiter der Mainstream Politik abwenden und lieber einer Partei ihre Stimme geben, die konsequent auf Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Gemeinwohl setzt. Der Erfolg des von uns mitinitiierten Volksbegehrens gegen den irrsinnigen Flächenverbrauch in Bayern ist dafür ein gutes Beispiel,“ so Hager.
Im Wahlkreis Nürnberg-Süd (503) tritt Hans Anschütz (53J.) an. Dem Diplominformatiker aus Kornburg liegen neben der Familie vor allem die örtlichen Gemeinschaften vor Ort am Herzen: „Ich möchte eine Politik mitgestalten, die nicht nur am wirtschaftlichen Wachstum orientiert ist, sondern das Gemeinwohl im Blick hat. Von Firmen gesponserte Politiker und Parteien können dies nicht leisten. Die zunehmende Erosion des sozialen Zusammenhalts und unserer natürlichen Lebensgrundlagen für einen rein am Konsum orientierten Lebensstil muss beendet werden. Wir müssen Arbeit, und dazu gehört auch die Familienarbeit, wieder lukrativ machen und dagegen zukunftsfeindliche und  umweltzerstörerische Entwicklungen sowie sinnlosen Konsum besteuern,“ so Anschütz.
Im Wahlkreis Nürnberg-West (504) kandidiert der 45-jährige Politikwissenschaftler und Kommunikationsberater Christian Rechholz für die ÖDP: „Mir bereitet die Spaltung der Gesellschaft große Sorge. Zum einen durch die zunehmende Hetze gegen Minderheiten und Migranten. Aber auch durch das immer weitere Auseinanderklaffen von Arm und Reich. Ich will mich einsetzen für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, in der Bildung, der Wirtschaft und im fairen Handel,“ so Rechholz.
Für den Bezirkstag hat die ÖDP folgende DirektkandidatInnen nominiert:
Sarah Kamolz (33J., Nord), Inga Hager (49J., Ost), Hermann Schindler (61, Süd) und Elisabeth Rechholz-Schoenauer (75J., West).
Der 33-jährigen Sozialpädagogin Sarah Kamolz liegt vor allem die Familienpolitik am Herzen. Aus ihrer Sicht hat die Politik die Aufgabe, den Rahmen für das gute Gelingen einer frühen Eltern-Kind-Bindung zu gewährleisten. Sie möchte sich auch für eine Stärkung der sozialen Infrastruktur in städtischen und ländlichen Regionen einsetzen. Ökologisch-demokratische Politik versteht sie derart, immer den ganzen Lebensraum und alle Bevölkerungsgruppen im Blick zu haben.
Die 49-jährige Krankengymnastin Inga Hager möchte sich einsetzen für eine gute Versorgung sowie Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. In den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf soll die ökologische Landwirtschaft weiterhin gelehrt und Forschungen zum Ersatz von Ackergiften sollen vorangetrieben werden. Durch einen verstärkten ÖPNV-Ausbau soll der ländliche Raum gestärkt werden.
Der 61-jährige Technische Angestellte Hermann Schindler möchte sich im Bezirk Mittelfranken vor allem für die Unterstützung behinderter, alter und pflegebedürftiger Menschen einsetzen. „Auch die Sorge um Nichtsesshafte, Kriegsopfer und deren Hinterbliebene braucht unser verstärktes politisches Engagement. Ich möchte mich stark machen für die ambulante Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, für ambulant betreutes Wohnen, für die Frühförderung von Kindern oder auch für den Behindertenfahrdienst“, so Schindler.
Für die langjährige Leiterin eines Altenpflegeheimes Elisabeth Rechholz-Schoenauer steht der Mensch im Vordergrund ihres politischen Engagements: „Die Bewohner, Patienten, aber auch die Menschen, die mit viel Herzblut im sozialen und medizinischen Bereich arbeiten, brauchen dringend eine deutliche Unterstützung durch die Politik. Ich möchte deshalb meine Erfahrungen gerne auf Bezirksebene einbringen.“
Die ÖDP befindet sich derzeit eindeutig im Aufwärtstrend. Im Nürnberger Kreisverband der wertorientierten Ökodemokraten geht sowohl die Mitgliederzahl permanent nach oben. Aber auch die landesweit wachsende Zahl an Mandatsträgern schlägt sich in Nürnberg ebenfalls durch. „Es ist zwar mühsam, aber die Früchte einer ehrlichen, konsequenten und vor allem verlässlichen Politik zahlen sich irgendwann einmal doch aus. Wir gehen davon aus, dass wir diesmal den Einzug in den Landtag schaffen werden. Die FAZ bezeichnete uns nicht ohne Grund als die wirksamste Oppositionspartei. Die spürbare Kraft des kleinen Reißnagels bringen wir gerne auch im Landtag mit ein,“ legt Thomas Schrollinger nach, der seit knapp zehn Jahren für die ÖDP im Nürnberger Stadtrat sitzt.
Thomas Schrollinger, ÖDP-Stadtrat

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Drei Kommentare zum Thema Frankenschnellweg

Günter Raß:
Es ist an der Zeit, den halbmilliarden teueren Ausbau des Frankenschnellwegs zu beerdigen. Was vor vielen Jahren vollmundig mit 5 Millionen DM versprochen wurde, findet heute bei 500 Millionen Euro noch kein Ende. Den fehlerhaften Planungen sei´s gedankt: Ein Pfeiler wurde übersehen, geschönte Verkehrsprognosen sollen vertuschen, dass auch ein vierspuriger Tunnel die zunehmende Autolawine nicht fassen könnte, die trickreiche Widmung einer künftigen Autobahn als Kreisstraße wollte die Umweltverträglichkeitsprüfung umgehen und den Bau ermöglichen, obwohl so die Stadt noch mehr Kosten tragen muss. Lasst uns das Geld sinnvoller verwenden. Plant Wohnungen, auch auf dem Areal neben dem Frankenschnellweg, was ja die Architekturstudenten eindrucksvoll gezeigt haben, baut bessere Radwege und gebt dem ÖPNV mehr Geld. Nur so kommen wir zu einer lebenswerteren Stadt.

Peter Muehlenbrock:
Mit dem Baubeginn frühestens in 2020 belaufen sich die Kosten des FSW Ausbaus nach heutigem Wissen auf ca. 540 Mio. €. Abzüglich der übrigens eher vagen Förderzusage des Landes von 390 Mio. € beträgt damit der Anteil, den Nürnberg schultern muss, also 150 Mio. €. Eine Menge Holz für eine Stadt, die angeblich kein Geld hat und sparen muss. Noch besser: In der Haushaltsplanung, dem MIP, sind bisher aber gerade mal 82 Mio. € eingeplant. Bleibt also eine Differenz von 68 Mio. €, die anscheinend irgendwie vom Himmel fallen sollen. Die Frage, die das Rathaus der Öffentlichkeit endlich beantworten sollte: Hat es aus S21, BER und ähnlichen Großprojekten eigentlich gar nichts gelernt?

Meiner Meinung nach steht die Finanzierung auf richtig wackligen Beinen. Die Stadt selber rechnet mit einer 4%igen Steigerung der Baukosten für jedes Jahr späteren Baubeginn. Wenn das Land den Zuschuss nicht im gleichen Maß erhöht, geht diese Steigerung in VOLLER Höhe zu Lasten der Stadt. Aktuell sind das also über 20 Mio. pro Jahr. Nachdem sie realistisch allerfrühestens 2020 anfangen können, haben wir auf jeden Fall dann mit 530 Mio. zu rechnen. Wenn das Projekt erst starten sollten, wenn die Hafenbrücken saniert sind (sonst gibt es wohl ein Mega Verkehrschaos), also ca. 2023, haben wir einen kalkulierten Preis von über 600 Mio. zu erwarten. Irgendwie klingt es für mich irre, aber wenn die Politik was will, ist es völlig wurscht was es kostet. Wenn die Politik was nicht will (Radverkehr) dann ist eben kein Geld da. Dennoch glaube ich, dass sie irgendwann dieses Projekt beerdigen wird, weil es a) finanziell nicht machbar ist und es b) überhaupt keinen Sinn macht. Man könnte sich also beruhigt zurücklehnen, wenn nicht die Tatsache bliebe, dass das Geld, das jetzt im MIP für den FSW gebunden ist, eben auch für einen sinnvollen Ausbau von ÖPNV und Radverkehr nicht da ist.

Harald Oelschlegel:
Der Ausbau der Frankenschnellwegs ist ein riesiger Fehler, denn er zieht mehr Verkehr in die Stadt, vergrößert die Blechlawinen und Emissionen, schwächt den ÖPNV und kostet inzwischen weit über 500 Mio. Euro – Geld das an anderer Stelle fehlt. Bisher wurde der „Schwarze Peter“ immer dem Bund Naturschutz zugeschoben – nun stellt sich raus, dass die Stadt Nürnberg die mehrfach zugesagte Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) nicht auf die Reihe bekommt. Die Begründung ist ein Witz: Dass während Bauphase ein Umleitungskonzept benötigt wird, ist nicht neu – ebenso sind die NOx-Überschreitungen seit Jahren ein Problem. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen endlich die Reißleine ziehen, dass ein Desaster á la BER oder S21 hier in Nürnberg vermieden wird.

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Einführungsveranstaltungen für das Sommersemester 2018

Am 15.03.2018 finden die Einführungsveranstaltungen (mit Gruppeneinteilungen) für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fakultät Angewandte Chemie statt:

Uhrzeit

Raum

Semester

09:00 Uhr – 10:30 Uhr

KA.213

2. Semester (Bachelor)

11:00 Uhr – 12:30 Uhr

KA.217

6. Semester (Bachelor)

14:00 Uhr – 15:30 Uhr

KA.013

Master (1. & 2. Semester)

16:00 Uhr – 18:00 Uhr

KA.002

Sicherheitsbelehrung OC alle Semester

Für alle Studierenden die in Projekt-/Master-/Bachelorarbeiten und Praktika in der OC tätig sind: Sicherheitsbelehrung OC am 15.03.2018 (verpflichtend!)

Um 16 Uhr findet außerdem die Sicherheitsbelehrung der OC in KA.002 statt. Diese Veranstaltung ist verpflichtend für alle Studierende die in Praktika, Projekten oder Abschlussarbeiten in der OC tätig werden.

 

 

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Zertifikat für Digitale Kompetenzen zum ersten Mal an Studierende verliehen

Digitale Kompetenz beschreibt den sicheren und kritischen Umgang mit digitalen Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien. Dazu gehören die Nutzung von digitalen Tools oder auch die korrekte Bewertung von Informationen und Daten.

Der Erwerb dieser Kompetenzen wird im Rahmen der Digitalisierung und Internationalisierung für Studierende immer relevanter. Fachkräfte und Experten von Morgen müssen nicht nur über entsprechendes Fachwissen verfügen, sondern auch im überfachlichen Bereich Schlüsselkompetenzen in digitalen Themenfeldern erwerben. Der Service Lehren und Lernen der TH Nürnberg bietet aus diesem Grund den Erwerb des „Zertifikat für digitale Kompetenzen“ – kurz „DigKoM“ an.

Studierende aus allen Fakultäten und Fachbereichen können im Rahmen eines AWF/AWPF das Zertifikat erlangen. In spannenden Workshops rund im die Themen Big Data, Industrie 4.0 und Digitalisierung werden Methoden und Inhalte interaktiv erarbeitet.

Am 20. Februar wurde das Zertifikat durch Prof. Dr. Niels Oberbeck zum ersten Mal an drei Studierende verliehen. In Ihrer Abschlusspräsentation für das Zertifkat berichteten Marissa Schutsch (Fakultät Betriebswirtschaft), Veronica Plendl (Fakultät Betriebswirtschaft) und Kevin Singh (Fakultät Werkstofftechnik) über Lerninhalte, erreichte Ziele und persönliche Zukunftsvorstellungen.

(Foto: v.l.: Niels Oberbeck, Veronica Plendl, Kevin Singh, Marissa Schutsch, Thu Van Le Thi, Benjamin Zinger)

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