Standhaft | Vom Statussymbol zur Rarität

Taschenuhrständer aus der Sammlung Popp Taschenuhrständer, Bergère im Rokokostil, Frankreich, 2. Hälfte 19. Jahrhundert (Foto: Monika Meinhardt / Museen der Stadt Bamberg) Dem digital mobilen Menschen genügt ein Blick auf das Smartphone oder die Armbanduhr, wenn er wissen will, wie spät es ist. Taschenuhren sind nur mehr Sammlerstücke. Sie wirken auf uns heute merkwürdig umständlich mit …

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Radentscheid am Mittwoch im Stadtrat

Rathaustür Am Dienstag, 30. Januar, kommt ab 16.00 Uhr der erste Finanzsenat im Jahr 2018 zu einer öffentlichen Sitzung im Rathaus am Maxplatz zusammen. Die Räte befassen sich unter anderem mit der Straßenbaulast ab einer Einwohnerzahl von 80.000 Einwohnern, der Anwendung des „Einheimischenmodells“ bei der Vergabe von städtischen Baugrundstücken sowie der Bestellung der Vertreter in den Aufsichtsrat der Bamberger …

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Stadt Bamberg beteiligt sich an Sandkerwa

Notarielle Beurkundung der Beteiligung der Bamberg Congress + Event Service GmbH an der Sandkerwa Veranstaltungs GmbH Im Bild die Vertragsunterzeichnung bei Notar Dr. Jens Eue (hinten) durch die beiden neuen Geschäftsführer Jürgen Wirth und Horst Feulner sowie Simone Franke vom Bürgerverein 4. Distrikt (v.l.n.r.) Foto: Pressestelle Stadt Bamberg Nach der Zustimmung des Bürgervereins 4. Distrikt in seiner …

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Kandidaten für Bamberger Bürgernadel gesucht

Anerkennung für Ehrenamtliche wird zum 15. Mal verliehen Bürgernadel in Gold Zum 15. Mal wird im Juli 2018 die Bamberger Bürgernadel verliehen. Die Stadt Bamberg sucht dafür in Zusammenarbeit mit der Mediengruppe Oberfranken wieder neue Kandidaten. Die Bamberger Bürgernadel ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bamberg zusammen mit Mediengruppe Oberfranken. Mit dieser Auszeichnung soll Dank …

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Rui Chafes stellt in Bamberg aus

Großplastikenausstellung anlässlich „25 Jahre UNESCO-Welterbe Altstadt von Bamberg“ Rui Chafes (Foto: Stadtarchiv Bamberg/Lara Müller) Im Jahr des 25-jährigen Welterbejubiläums findet in Bamberg wieder eine spektakuläre Großplastikenausstellung statt: der portugiesische Künstler Rui Chafes, der vielen Bambergern durch sein Kunstwerk in St. Stephan in Bamberg bekannt sein dürfte, wird ab dem 12. Mai 2018 seine Werke im öffentlichen Raum …

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Vortragsreihe ,,Rund ums Welterbe"

Angebot von Zentrum Welterbe Bamberg, Uni Bamberg und VHS zum großen Jubiläumsjahr / Auftakt am 20. Februar Welterbe Flyer In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Denkmalpflege, Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Volkshochschule Bamberg Stadt veranstaltet das Zentrum Welterbe Bamberg (ZWB) im Welterbe-Jubiläumsjahr 2018 die Vortragreihe „Rund ums Welterbe“. 25 Jahre ist …

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,,Wir verdanken ihm Zeitdokumente aus aller Welt"

Werner Kohn überreicht neuen Bildband an Bürgermeister Dr. Lange Der Fotograf Werner Kohn (l.) übergibt Bürgermeister Dr. Christian Lange seinen neuen Bildband. Der Bamberger Fotograf Werner Kohn, 1998 E.T.A.-Hoffmann-Preis-Träger der Stadt Bamberg, hat Bürgermeister Dr. Christian Lange sein neues Buch überreicht. „Menschen in Afghanistan 1968“ heißt der 184-seitige Bildband, der im Erich-Weiß-Verlag erschienen ist. …

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Rücksichtnahme statt Konfrontation

Wiederkehrende Beschwerden über frei herumlaufende Hunde im Stadtgebiet / Stadt weist auf geltende Regelungen zum Schutz der Grünanlagen und ihrer Nutzer hin Hund (Foto: Privat) Die Situation gehört zum Alltag im Hain oder im ERBA-Park: Die Konfrontation zwischen Hundehaltern, die mit ihren Vierbeinern frische Luft schnappen und ihnen Auslauf geben wollen, und Spaziergängern, Radfahrern und …

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Stadtteilarbeit in Starkenfeldstraße wird ausgebaut

Mit Stadtteilzentrum „Löwenzahn“ entsteht gemeinsames Stadtteilzentrum von iSo e.V. und Diakonie Bamberg-Forchheim Wollen die Stadtteilarbeit in der Starkenfeldstraße gemeinsam vorantreiben: Matthias Genser, Geschäftsführer von iSo e.V, Oberbürgermeister Andreas Starke und der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Bamberg-Forchheim, Dr. Norbert Kern (v.l.n.r.) Foto: Pressestelle Stadt Bamberg Die Stadt Bamberg, iSo e.V. und das Diakonische …

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2000 Teilnehmer bei „Wir haben es satt“-Demo für Agrarwende in Passau:

Die eindrucksvolle „Wir haben es satt“-Demonstration gegen Glyphosat und Massentierhaltung in Passau zeigt, dass die CSU sich endlich für eine Wende in der Agrarpolitik öffnen muss: „Die Politik muss eine faire und ehrliche Partnerschaft mit der bäuerlichen, nicht-industrialisierten Landwirtschaft ermöglichen. Faire Regeln statt Wachsen oder Weichen“, forderte die kommissarische Bundesvorsitzende Agnes Becker.
2000 Menschen demonstrierten dafür Ende Januar in Passau vor dem Neujahrsempfang der CSU, bei dem der designierte Ministerpräsident Söder sprach.
Im Vorfeld kam es zu einem heftigen Wortgefecht. Der örtliche CSU-Vorsitzende Putzke wollte die Übergabe eines agrarpolitischen Positionspapiers an Söder verhindern, weil er in den Demonstranten nur „Störer der CSU-Veranstaltung, bei der Ehrenamtliche geehrt werden“ sehen konnte. Der Kreisobmann des Bauernverbandes Hans Koller sprach sogar von zweifelhaften Organisationen, die die Demo organisiert hätten. Natur- und Umweltschutzverbände, Verbraucherorganisationen, kirchliche Verbände und ökologische Anbauverbände sowie die ÖDP und die Grünen hatten die Demo unterstützt. Koller stellte das Veranstalter-Bündnis sogar in die Nähe von „Organisationen, die beispielsweise für Stalleinbrüche verantwortlich sind und vor kriminellen Handlungen nicht zurückschrecken“. Absurder hätte die Gegenposition des Bauernverbandes nicht formuliert werden können. Die Strategie ging wie nicht anders zu erwarten nach hinten los und motivierte erst recht viele Menschen jeden Alters, auch viele Landwirte, sich an der Demo zu beteiligen.
Für die ÖDP sprach bei der Demo die kommissarische Bundesvorsitzende Agnes Becker, die die unethischen Zustände in der Tierhaltung anprangerte. Die Agrarpolitik sei ein zentrales Thema im Meinungswettstreit bis zur Landtagswahl, erklärte Becker.

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ÖDP zielt mit starkem Programm Richtung Landtag

Sie hat am meisten erreicht, sie hat sich konsequent für Mensch und Natur durchgesetzt – die ÖDP Bayern hat eine lange Liste von Erfolgen aufzuweisen. ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek machte in seiner Grundsatzrede klar: „Die ÖDP wurde nicht nur als die wirksamste Oppositionspartei Bayerns betitelt, sie hat die Visionen und Mittel Bayern wieder zu einer gesunden, lebenswerten und nachhaltigen Heimat zu machen!“ 250 Delegierte aus ganz Bayern waren am vergangenen Wochenende zum Landesparteitag nach Oberfranken in den Energiepark Hirschaid gekommen. Sie krempelten die Ärmel hoch, um „das stärkste Programm“ der 36-jährigen Parteigeschichte zu formulieren. Die Ökologisch-Demokratische Partei Bayern will ihren Aufwärtstrend in den Kommunen und im Land mit dem Einzug in den Landtag krönen.
12 Schwerpunktthemen stehen dem Programm voran. „ÖDP – die wachstumskritische Partei: Wir sind überzeugt, dass das Streben nach ständigem, materiellem Wachstum ein Irrweg ist“, darin waren sich die Delegierten einig. Die ÖDP ist darüber hinaus die Partei für den Klimaschutz. „Eine krisenunabhängige, klimaschonende Energieversorgung gibt es auf Dauer nur mit 100% erneuerbarer und möglichst dezentral erzeugter Energie – ohne Kohle und Atomkraft“, so der ÖDP-Chef. „Das Programm ist das Ergebnis intensiver Beratungen und eines demokratischen Prozesses in der Partei.“ Außerdem fordert die ÖDP ein Erziehungs- und Pflegegehalt, die Ausrichtung der Wirtschaft zum Wohl aller, verbesserten Tierschutz sowie eine verantwortungsvolle Landwirtschaft. Zur Kernkompetenz der ÖDP gehören ihre Erfolge bei der direkten Demokratie, wie aktuell das Volksbegehren „Damit Bayern Heimat bleibt – Betonflut eindämmen!“. Die ÖDP steht für mehr Transparenz und kämpft damit gegen die Korruption in der Politik.
In Hirschaid hat die ÖDP bewiesen, dass sie nicht nur programmatisch gut aufgestellt ist, sondern auch konsequent handelt: Mit online-Petitionen, Unterschriftenlisten und Mitmachaktionen in den Fußgängerzonen der bayerischen Städte will der ÖDP-Landesvorstand bayernweit für eine Verlängerung der gesetzlichen Mängelhaftung für Haushaltsgeräte, Informations- und Unterhaltungselektronik kämpfen. Fünf statt bisher zwei Jahre soll sie künftig gelten, um Ressourcenverschwendung zu stoppen und die Finanzen der Privathaushalte zu schonen. Die ÖDP wird diese Aktion den Bürgern im Wahljahr 2018 vorstellen.
Wenig Glauben schenkten die Delegierten den Ankündigungen des designierten Ministerpräsidenten Söder, künftig dem Flächenverbrauch den Kampf anzusagen. „Die Wandlung vom Saulus zum Paulus nehmen wir dem Heimatzerstörungsminister nicht ab“, so Klaus Mrasek. Der Parteitag gab grünes Licht für eine Petition, mit der Söder und die Landtagsmehrheit aufgefordert werden, noch vor der Wahl verbindliche Flächensparziele in das Landesentwicklungsprogramm aufzunehmen.
Der Karikaturist Horst Haitzinger hatte der ÖDP in der beliebten Löwenkarikatur mit dem Reißnagel am Gesäß bescheinigt: „Auch ein kleiner Reißnagel kann einen großen Hintern bewegen!“ Mit dem goldenen Reißnagel ehrt die ÖDP verdiente Persönlichkeiten. Peter-Michael Schmalz aus dem niederbayerischen Langquaid, Landkreis Kelheim, bekam in Hirschaid diese Auszeichnung verliehen. „In 29 Jahren hat Peter-Michael Schmalz für Partei, Gemeinde, Landkreis und Bezirk Herausragendes geleistet. Er steht beispielhaft für die vielen aktiven ÖDP-Mandatsträger in ganz Bayern“, würdigte Mrasek den Ausgezeichneten.
Ins Wahljahr startet die ÖDP kämpferisch: „Der Landesvorstand der ÖDP Bayern ist überzeugt, dass der CSU die Alleinherrschaft entrissen wird.“

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Am Samstag (27.1.), wenn Söder nach Passau kommt, demonstrieren wir für das Tierwohl, für Verbraucherschutz und für eine umweltfreundliche bäuerliche Landwirtschaft

Neben der zentralen bundesweiten „Wir haben es satt“-Demonstration am 20.1. in Berlin, gibt es eine Woche später am 27.1.2018 auch in Passau eine Demo. Ein breites Aktionsbündnis aus  Verbänden, Parteien und Einzelpersonen will der Agrarindustrie mit mehreren Rednern die Stirn bieten. Die Auftaktkundgebung ist um 11.00 Uhr im Klostergarten, anschließend folgt ein Demonstrationszug.
Die stellvertretende ÖDP-Landesvorsitzende Agnes Becker und der niederbayerische ÖDP-Vorsitzende und Bezirksrat Urban Mangold rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, durch ihre Teilnahme ein Zeichen zu setzen für die Agrarwende, für das Tierwohl, für gesunde Lebensmittel und gegen Glyphosat. Für die ÖDP spricht die stellvertretende Landesvorsitzende und Landtagskandidatin Agnes Becker. Die Tierärztin aus Wegscheid im Landkreis Passau wird in ihrem Redebeitrag vor allem auf die katastrophalen Zustände in der Massentierhaltung eingehen.
„Das Tierleid von der Geburt über die Aufzucht bis hin zur Schlachtung ist einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig!“, betont Becker.
Noch unklar ist, ob es zu der geplanten und angefragten Übergabe eines agrarpolitischen Positionspapiers an den designierten Ministerpräsidenten Söder kommt, der sich im Rahmen des Neujahrsempfangs der CSU in Passau aufhält.

Demo-Flugblatt

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„Absolut unglaubwürdig“:

„Das Mindeste wäre jetzt eine Überarbeitung des Landesentwicklungsprogramms noch vor der Landtagswahl!“
Die bayerische ÖDP hält den vom designierten Ministerpräsidenten Söder angekündigten Kurswechsel zum Flächensparen für eine „gezielte Täuschung der Bürgerinnen und Bürger“. „Das ist absolut unglaubwürdig, weil es von dem CSU-Politiker kommt, der vehement für einen schrankenlosen Gewerbebauboom auf der grünen Wiese eintritt“, erklärte Landesvorsitzender Klaus Mrasek.
Der künftige Ministerpräsident hat nach Ansicht der ÖDP nur eine Möglichkeit, die Ernsthaftigkeit seiner Ankündigung glaubwürdig unter Beweis zu stellen: „Herr Söder soll die nochmalige Überarbeitung seines neuen Landesentwicklungsprogramms zur ersten Amtshandlung als Ministerpräsident noch vor der Landtagswahl machen und darin wirklich verbindliche Flächensparziele formulieren. Zumindest die von der Staatsregierung vor 14 Jahren mit den kommunalen Spitzenverbänden ausgehandelten Ziele des Bündnisses zum Flächensparen müssten darin zum Ausdruck kommen und endlich in den politischen Alltag der CSU verinnerlicht werden. Dass die Staatsregierung schon seit 14 Jahren beispielsweise flächensparenden Straßenbau zusichert und jede kleine Ortsumgehung zum Monsterbauwerk werden lässt, beweist, dass derlei CSU-Ankündigungen das Papier nicht wert sind auf dem sie stehen“, kritisiert Mrasek.
Angesichts der unglaubwürdigen neuen Söder-Position werde das Volksbegehren gegen Flächenfraß erst recht an Dynamik zunehmen, glaubt der ÖDP-Landeschef.

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ÖDP zielt mit starkem Programm Richtung Landtag

Sie hat am meisten erreicht, sie hat sich konsequent für Mensch und Natur eingesetzt – die ÖDP Bayern hat eine lange Liste von Erfolgen vorzuweisen. „Völlig zurecht wurden wir daher von der FAZ als „wirksamste Oppositionspartei Bayerns“ betitelt“, mit diesem Anspruch lädt ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek zum Landesparteitag am Wochenende 20. bis 21. Januar 2018 in den Energiepark Hirschaid, Leimhüll 8. Am Samstag starten die 250 Delegierten ihre Arbeit um 11:30 Uhr, am Sonntag um 9:00 Uhr. „Im Mittelpunkt steht das stärkste Programm, der bessere Bayern-Plan der ÖDP. Es wird uns 2018 in den Landtag führen!“
Warum sollen die Bayern im Herbst ÖDP wählen? Die Ökologisch-Demokratische Partei präsentiert hierfür 130 Gründe in ihrem Landtagswahlprogramm. 12 Schwerpunkte werden vorangestellt. „ÖDP – die wachstumskritische Partei: Wir sind überzeugt, dass das Streben nach ständigem, materiellem Wachstum ein Irrweg ist. Und wir wollen die bayerische Kulturlandschaft vor der totalen Zersiedelung bewahren“, zitiert Mrasek aus den Schwerpunkten. Die ÖDP ist die Partei für den konsequenten Klimaschutz. „Eine krisenunabhängige, klimaschonende Energieversorgung gibt es auf Dauer nur mit 100% erneuerbarer und möglichst dezentral erzeugter Energie – ohne Kohle und Atomkraft“, so der Landesvorsitzende. Er betont: „Das Programm ist das Ergebnis intensiver Beratungen und eines demokratischen Prozesses in der Partei.“ In Hirschaid wird nun die abschließende Fassung in Form gegossen.
Zu den Schwerpunkten gehören die Forderung nach einem Erziehungs- und Pflegegehalt, die Ausrichtung der Wirtschaft zum Wohl aller, der Tierschutz sowie eine verantwortungsvolle Landwirtschaft. Zur Kernkompetenz der ÖDP gehören ihre Erfolge bei der direkten Demokratie, wie aktuell das Volksbegehren „Damit Bayern Heimat bleibt – Betonflut eindämmen!“. Die ÖDP steht für mehr Transparenz und kämpft damit gegen die Korruption in der Politik.
In Hirschaid wird die ÖDP beweisen, dass sie nicht nur programmatisch gut aufgestellt ist, sondern auch konsequent handelt: Mit online-Petitionen, Unterschriftenlisten und Mitmachaktionen in den Fußgängerzonen der bayerischen Städte will der ÖDP-Landesvorstand bayernweit für eine Verlängerung der gesetzlichen Mängelhaftung für Haushaltsgeräte, Informations- und Unterhaltungselektronik kämpfen. Fünf statt bisher zwei Jahre soll sie künftig gelten, um Ressourcenverschwendung zu stoppen und die Finanzen der Privathaushalte zu schonen. Mrasek will diese Idee den Bürgern im Wahljahr 2018 vorstellen. Ob die Aktion bayernweit gestartet wird, entscheidet der ÖDP-Landesparteitag.
Ins Wahljahr startet die ÖDP kämpferisch: „Der Landesvorstand der ÖDP Bayern ist überzeugt, dass der CSU die Alleinherrschaft entrissen wird.“

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46.000 Zulassungsunterschriften für Volksbegehren gegen Flächenfraß – ÖDP will ihr direktdemokratisches Know-how einbringen

Die bayerische ÖDP ist zuversichtlich, dass das von ihr mit initiierte Volksbegehrten gegen Flächenfraß auch die nächste Hürde nimmt. Die Zulassungsphase wurde mit fast doppelt so viel Unterschriften abgeschlossen wie erforderlich.
„Wir werden unsere in mehreren Volksbegehren gewonnene direktdemokratische Erfahrung mit großem Einsatz in diese Initiative einbringen. Sie ist notwendig, damit Bayern Heimat bleibt“, erklärte ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek. Der ÖDP-Politiker ist sich sicher, dass auch viele konservative Bürgerinnen und Bürger, die Schönheit Bayerns nicht den Kräften des Marktes ausliefern wollen: „Wer künftig noch den reizvollen Wechsel zwischen Kulturlandschaft und gewachsenen Orten erleben möchte, muss jetzt handeln. Der Wettstreit im Landtags- und Bezirktagswahlkampf wird sich um die Frage drehen, was wirklich das Beste für Bayern ist“.

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Was ist das Beste für Bayern?

ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek fordert den designierten Ministerpräsidenten Markus Söder auf, „das Beste für Bayern nicht nur rein materiell zu definieren“. Zwar sei es erfreulich, dass sich Söder vom „Bayern first“-Kampfslogan verabschieden will, das neue CSU-Motto „Das Beste für Bayern“ sei jedoch ebenso auslegungsfähig. Nach Ansicht der ÖDP sorgen sich viele Bürgerinnen und Bürger, dass Söder darunter die weitere maßlose Zersiedelung und Versiegelung des Landes verstehen könnte, was gravierende Folgen für die in Jahrhunderten gewachsene bayerische Kulturlandschaft und für die Erhöhung der Hochwassergefahr bedeute.
Mrasek fordert Söder deshalb auf, die nochmalige Überarbeitung seines neuen Landesentwicklungsprogramms zur ersten Amtshandlung als Ministerpräsident zu machen. Zumindest die von der Staatsregierung vor 14 Jahren mit den kommunalen Spitzenverbänden ausgehandelten Ziele des Bündnisses zum Flächensparen müssten darin zum Ausdruck kommen.
„Wenn Söder keine Zeichen des Maßhaltens setzt, bleibt den Bürgerinnen und Bürgern nur die Möglichkeit sich selbst darum zu kümmern und mit dem bereits laufenden Volksbegehren gegen Flächenfraß Grenzen des Flächenverbrauchs einzuführen – damit Bayern Heimat bleibt“, erklärte Mrasek.

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Ganz Bayern muss für das Riedberger Horn kämpfen

„Mit welcher Kaltherzigkeit die bayerische Regierung die Verfassung mit Füßen tritt, ist erschreckend und erfordert Widerstand!“ Klaus Mrasek, der Landesvorsitzende der ÖDP Bayern macht klar, worum es am Riedberger Horn geht. Wenn wir die Bebauung des Naturschutzgebietes Riedberger Horn und der dortigen Schutzzone C des Alpenplanes nicht verhindern, sind die letzten Dämme gebrochen und ganz Bayern wird der Profitgier geopfert!“ Zusammen mit dem Vorstand der Ökologischen-Demokratischen Partei ist er ins Allgäu gekommen, um Michael Finger und den Naturschützern beizustehen. „Das Riedberger Horn muss im Alpenplan und der Schutzzone C bleiben! Die Verfassung muss gegen die gekaufte Politik verteidigt werden!“
Michael Finger, ÖDP Landtagskandidat und Heimatschützer, hat hierzu hilfreiche Weisheiten der Urallgäuer in ihren Sagen rund um das Riedberger Horn gefunden. „Schon in den Sagen waren es die weisen Männer und Frauen, die den Schatz der Berge vor den gierigen Räubern bewahrt haben. Das Gold des Allgäuer Berge ist die Natur.“ Der Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei ließ sich auch nicht vom eisigen Wetter abhalten, den Kollegen im Oberallgäu beizustehen und gegen die Zerstörung der Natur, die Lebensgrundlage der Menschen ist, zu demonstrieren. „Schließlich lebt der Tourismus im Allgäu von der Natur und nicht von Betonwüsten und Skiarenen im Disneyformat“ Klaus Mrasek: „Auch hier wird deutlich, wie wichtig unser Volksbegehren „Betonflut eindämmen – Damit Bayern Heimat bleibt!“ ist. „Die Resonanz bei den bayerischen Bürgern belegt, dass die Tage der Raubbau-Regierung gezählt sind.“
„Wer seine Heimat liebt, der zerstört sie nicht“, so der Tenor der ÖDP-Vorstandsmitglieder bei ihrer Aktion in Oberstdorf. Ganz Bayern ist von dieser Rücksichtslosigkeit gegen die Natur betroffen. „Deshalb sind auch Vorstandsmitglieder aus dem fernen Coburg, der Oberpfalz und aus Niederbayern gerne nach Oberstdorf gekommen! Gemeinsam werden wir in Bayern für Ordnung sorgen!“ Michael Finger erhielt zudem Unterstützung für sein Engagement für eine nachhaltige nordische Ski-Weltmeisterschaft 2021 in Oberstdorf. Um die Schäden einer rücksichtslosen Großveranstaltung zu verhindern, hat sich ein Bündnis aus ÖDP und Grünen zusammengetan. „Dazu kommt auch die verheerende Verkehrssituation im Oberallgäu!“ Michael Finger stellt den angereisten ÖDP-Vertretern ein Gutachten von Modus Consult für den Landkreis Oberallgäu als Beleg für enorme Fehlentwicklungen des Individualverkehrs vor. „Solche Aktionen sind für die ÖDP sehr wichtig: Wir sind engagierte Bürger, die einen großen Teil ihrer Freizeit für die Ökologie, faires Wirtschaften und sozialer Gerechtigkeit aufwenden!“ Klaus Mrasek betont die Motivation der ÖDP-Aktiven. „Wir arbeiten seit 34 Jahren gegen Korruption und fordern ein Verbot von Konzernspenden an Parteien! Bayern ist ein Paradebeispiel, was eine gekaufte Politik anrichtet!“

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Die CSU soll mit Gerd Müller als Spitzenkandidat antreten

Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller wäre nach Ansicht der bayerischen ÖDP der richtige CSU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl. „Wir wissen zwar aus Erfahrung, dass die CSU normalerweise unseren Vorschlägen eher abgeneigt gegenübersteht. In diesem Fall hoffen wir aber auf Zustimmung aus Teilen der CSU-Basis. Gerd Müller wäre der perfekte Anti-Söder und Anti-Seehofer in einer Person. Kein anderer führender CSU-Politiker hat die Zusammenhänge zwischen Fair Trade, Klimaschutz und Flüchtlingskrise so erkannt wie der Entwicklungsminister“, gibt ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek zu bedenken.
Dieses Lob erntet Müller nicht zum ersten Mal: 2016 startete die ÖDP in Bayern die Aktion „Müller vor, schieß ein Tor“. Der von der ÖDP initiierte „Gerd Müller-Fanclub“ fordert den Minister auf, wie sein Namensvetter, die Fußballlegende Gerd Müller, „nicht nur zu reden, sondern aufs Tor zu zielen und sich auch von der Kanzlerin nicht am Torschuss hindern zu lassen. Und das heißt in der Entwicklungspolitik: Verbindliche faire Regeln für den Welthandel, Fair Trade- statt Freihandelsabkommen, Faire Löhne weltweit …!“
Bei seinem letzten Auftritt in der Passauer Universität überraschte die ÖDP den Minister mit einer Gerd-Müller-Fanpostkarte. Mit einem Autogramm auf der Karte soll der Minister unterschreiben, dass er seinen Worten Taten folgen lässt.
Bericht und Foto: http://www.oedp-niederbayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/bundesentwicklungsminister-dr-gerd-mueller-an-der/

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ÖDP: SPD soll GROKO-Sondierung vom Rücktritt des Glyphosat-Ministers Schmidt abhängig machen

Die bayerische ÖDP fordert die SPD auf, Koalitionsverhandlungen vom Rücktritt des Bundeslandwirtschaftsministers Christian Schmidt (CSU) und von einer klaren Absage an den Einsatz des Unkrautgifts Glyphosat abhängig zu machen.
„Dass der CSU-Minister Schmidt bei einer Abstimmung in der EU nicht nur den deutschen Verbrauchern in den Rücken fällt, sondern auch noch die Schmerzgrenze der Sozialdemokraten öffentlich austestet, darf die SPD kurz vor den GROKO-Sondierungen nicht hinnehmen. Wenn jetzt trotz des Glyphosat-Abstimmungsskandals achselzuckend eine GROKO sondiert wird, kann die SPD den Eindruck nicht mehr abschütteln, dass ihr Protest gegen das krebserregende Gift nicht so ganz von verinnerlichter Überzeugung getragen war“, meint ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek.

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